Eine Weihnachtsdekoration

Weihnachtsdekoration

Mein Weihnachtsbaum-Ritual

Zwischenzeitlich sah es so aus als wäre ein Weihnachtself in meinem Wohnzimmer explodiert und hätte überall Weihnachtskugeln, Lichterketten und Dekoobjekte hinterlassen. Das ist immer dieser kurze Moment, bei dem man sich fragt, warum man das alles bloß angefangen hat. Aber ist dieser Berg erstmal überwunden, hat man ein kuscheliges schönes Nest. Ich sitze am liebsten im Sessel neben dem Weihnachtsbaum, habe den Nadelgeruch in der Nase und genieße das warme Licht der Lichterkette.

Weihnachten bin ich meinem inneren Kind am nächsten. Zu keiner Zeit hat Weihnachten so viel Zauber, wie als Kind. Und ich möchte gerne noch einmal mit Kinderaugen zurückblicken. Wir mussten immer vor der verschlossenen Wohnzimmertür warten, bis die Glocke ertönte. Dann war Bescherung, natürlich nach dem Gottesdienst. Dann öffnete sich die Tür in das Winter-Weihnachtswunderland. Zum ersten Mal sah man den geschmückten Weihnachtsbaum und das dekorierte Weihnachtszimmer mit den großen Paketen darunter. Und natürlich malte man sich als Kind aus, was wohl unterm Baum läge.

Weihnachtszeit ist Cosiness-Zeit

An meinen freien Tage lümmle ich in Wohlfühlklamotten (jeder braucht eine Kuschel-Wuschle-Hose) auf meinem Sofa rum, trinke Tee (ich liebe Tee) und kuschle meinen süßen Hubby. Draußen regnet es gerade und ist grau in grau. Aber ich genieße es nicht hinaus zu müssen und den Tag faul sein zu dürfen. Zumindest bis mich mein Fitnessband daran erinnert, dass ich meine 10 Tsd. Schritte noch nicht geschafft habe. Vielleicht ist mir das an dem Tag auch einfach mal egal.

Im Fernsehen läuft 3 Haselnüsse für Aschenbrödel oder der kleine Lord, und die Welt ist für einen Moment wieder so unbeschwert wie in Kindertagen.

Mein kleines Weihnachts-Wellness-Cosy-Tag-Ritual findet ihr hier.

Meine Weihnachtsdekoration

Du erinnerst dich an meine Rote-Kugel-Diktatur. Dieses Jahr habe ich mich erweichen lassen und habe die roten Kugeln um Beeren- und Taupe-Töne ergänzt. Dadurch ist der Weihnachtsbaum klassisch und modern zu gleich. Kontrast erhält dies durch ein paar weiße Kugeln mit Weihnachtslandschaften darauf. Diese Kugeln habe ich vor ein paar Jahren bei Strauss entdeckt.

Wie jedes Jahr habe ich meine kleinen Zinnfiguren aufgehangen. Sie stellen den Weihnachtsmann, einen Schlitten und die sieben Zwerge oder einen Nussknacker da. Ich finde sie wunderbar altmodisch. Wie könnte es anders sein, habe ich vor Jahren begonnen sie Jahr für Jahr bei Käthe Wohlfahrt zu kaufen. Mit den Jahren habe ich ein paar richtig schöne Stücke zusammen bekommen. Und dieses Jahr hat mir meine Schwiegermutter Schneewitchen mit den sieben Zwergen dazu geschenkt. Ist das nicht total lieb von ihr!

Vielleicht fragst du dich auch gerade, warum wir schon einen Weihnachtsbaum haben. Das ist die Tradition meines Mannes und mir. Wir schmücken den Weihnachtsbaum schon zum ersten Advent. Diese Tradition stammt aus der Zeit, in der wir oft über Weihnachten zum Ski-Fahren weggefahren sind. So hätte sich nie ein Baum für uns gelohnt, wir wollten aber nicht darauf verzichten also haben wir für uns den Adventsbaum eingeführt. Jetzt gehört der Adventsbaum immer dazu, auch wenn wir, wie dieses Jahr, gar nicht wegfahren.

Das Thema meiner Weihnachtsdekoration findet sich überall wieder; ob auf meinem Esstisch, auf meinem Wohnzimmertisch oder auf der Kommode. Bis auf die Schlafzimmer ist jedes Zimmer Teil der Weihnachtsdekoration. Die Schlafzimmer habe ich dieses Jahr ausgelassen. Der Wohnzimmertisch ist dieses Jahr eine Winterlandschaft mit Schafsfell und fest verankertem weißem Teestövchen geworden. Ausgesprochen praktisch für Teetrinker wie mich.

 

Und nun sammeln sich nach und nach die ersten Weihnachtsgeschenke unter dem Baum. Selbst gemachter Weihnachtskuchen (ein sehr schwerer Gewürzkuchen; das ist eine Familientradition), Geschenke für meine Schwester und meine Mutter. Einzig mein Mann fehlt noch. Der fällt dieses Jahr besonders schwer.

Meine Kaninchen laufen Wettrennen durch mein Wohnzimmer und halten ebenfalls staunend inne vor dem Weihnachtsbaum. Sie schnuppern an den Nadeln und verstecken sich gerne unter dem ausladenden Zweigen. Sie strecken sich dann gerne auf einer Decke aus und genießen den Moment des Friedens.

Ich seufze laut. Mein Leben ist oft so voller Stress, Stress, den ich mir selber mache. Ich arbeite gerne und viel. Und viel zu oft vergesse ich mich selbst darüber. In Momenten wie diesen, komme ich zur Ruhe, genieße den Frieden und mein kleines Weihnachtsnest mit meiner Familie, schreibe viele WhatsApp an meine Freunde. Es sind wenige, aber sie sind meinem Herzen nah.

Das Leben kann so wunderbar perfekt sein …

P.S.: Ich wünsche euch einen entspannten friedlichen dritten Advent im Kreis eurer Familie

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