Bullet Journal Teil2 – mein Ansatz, Erfahrungen und Empfehlungen

BulletJournal_Zwischenseite

Mein Bullet Journal

Ich hatte dir ja letztens erzählt, wie begeistert ich vom Bullet Journal bin. Heute möchte ich dir zeigen, was ich aus den vielen Möglichkeiten für mich gemacht habe, was ich empfehlen kann und wie meine Erfahrungen nach einem Monat Bullet Journaling so sind.

Gespannt? Ich finde, zu recht. Ich bin total begeistert.

Mein Ansatz

Alsooooooo …..

Ich habe viel recherchiert und mir im vorhinein viele Gedanken gemacht, was ich brauche, wie ich es aufbauen möchte und was ich glaube, wie es für mich funktioniert. Das ist mein Ansatz, das muss nicht deiner sein. Wie ich dir bereits beim letzten Mal erzählt habe, habe ich mich für die Mädchenvariante entschieden. Das bringt Arbeit mit sich. Aber es macht Spaß, es entspannt mich und es bringt mich dazu, das Buch jeden Tag zu verwenden und das wiederum hilft mir mich besser zu strukturieren. Das muss nicht für dich so sein. Im Zweifellsfall schau dir nochmal die Videos und Links an, die ich im ersten Beitrag verlinkt hatte.

Genug drum herum Gerede. Hier also mein Aufbau.

Ich habe mich für fünf Kategorien entschieden:

  • Index – die Inhaltsangabe mit den Seiten. Ich nutze diese Seite allerdings recht selten, da ich alle sieben Kategorien ebenfalls mit Trennen versehen habe
  • Key/Code/Regeln –  hier habe ich für mich festgelegt, mit welchen Symbolen und Zeichen ich arbeiten möchte. Aber hier habe ich auch meine Regeln für den Umgang mit dem Buch festgelegt. Du könntest jetzt sagen. Es sind doch meine Regeln, kann ich mir das nicht merken? Doch schon. Aber es schafft Verbindlichkeit, es festzuhalten
  • Ziele 2016 und daraus abgeleitet mein Future Log also die absolute Vogelperspektive auf mein Jahr 2016
  • Weekly Log- meine Wochenplanung in Monatsscheiben –  das Herzstück meines Bullet Journals. Das sind die Seiten mit denen ich am häufigsten arbeite, worüber ich meine To do’s steuere und den Überblick über die Woche behalte
  • Budget Plannung – meine Finanzübersicht – wieviel finanziellen Spielraum habe ich so im Monat, meine Sparpläne und wofür gebe ich so im Monat Geld aus; diese Seite ist aus meinen Zielen 2016 entstanden, dazu aber weiter unten mehr
  • Health Log – hier vermerke ich meine Peak Flow Werte. Ich habe nämlich Asthma und habe in der Vergangenheit immer vergessen meine Werte so dokumentieren. Hier habe ich aber auch  mein Abnehmziel und guten Vorsätze dazu festgehalten damit ich mein Ziel auch erreiche
  • Housework Planning – ich versuche auch hier mal eine neue Methode aus. Statt wie früher immer die gesamte Hausarbeit auf den Samstag zu konzentrieren, versuche ich jeden Tag ein bißchen zu schaffen
  • Collections – das ist ein Sammelsurium an verschiedenen Listen z.B. Bücher, die ich noch lesen möchte; Dinge, die rund ums Haus erledigt werden müssen; meine Blogplanung usw.

Mein Bullet Journal ist also in sieben Kategorien aufgeteilt. Und da ich kein Freund davon bin, gleiche Inhalte an verschiedenen Orten zu suchen, was grundsätzlich das Bullet Journal vorsieht, habe ich das Buch von Anfang an vorstrukturiert. Ich habe mir überlegt, wie die einzelnen Kategorien ausgestaltet werden, wieviel Seiten ich brauche und habe dementsprechend das Buch aufgeteilt. D.h. ich habe z.B. für den Weekly Log fünf Seiten pro Monat vorgesehen. Eine Monatsübersicht und vier Wochenseiten. Dadurch ist alles an seinem Platz und durch die Trenner finde ich alles schneller.

Jede Kategorie habe ich außerdem noch mit einer Zwischenseite versehen, die ich freigelassen habe um mich hier kreativ auszutoben.

Die Collections habe ich bewusst nach hinten gesetzt, da ich wusste, dass ich den Teil nicht planen kann und will. Hier habe ich die Freiheit Listen zu ergänzen, je nach Bedarf.

Wie du gleich im folgenden siehst, ist mein Bullet Journal sehr verspielt und kreativ ausgestaltet. Das war meine bewusste Entscheidung. Und ich muss wirklich sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Ich hatte vergessen, welche Freude mit ein paar Malstiften auf Papier zu kritzeln verbunden ist. Die ersten Versuche waren noch sehr holprig. Aber mittlerweile klappt es immer besser. Kann ich damit mit einen professionellem Art Director konkurrieren? Ich schätze nein. Aber darum geht es auch nicht. Es geht darum, etwas in Händen zu halten, was man selbst geschaffen hat und darin eine unglaublichen Stolz und kindliche Freude wiederzufinden.

Ziele 2016 –  woran möchte ich arbeiten, was möchte ich erreichen

Ihr wundert euch, warum ich mit den Zielen 2016 beginne. Die Antwort ist ganz einfach. Meine Ziele 2016 determinieren sehr stark alle anderen Kategorien. Denn erst wenn ich weiß, was ich erreichen will, weiss ich was und wie ich es operationalisieren will. Insbesondere letzteres ist entscheidend bei den guten Vorsätze 2016. Die Methodik Bullet Journal enthält ein paar echt gute Tools hierzu.

Für das Thema Ziele 2016 habe ich mich etwas mit „Level 10 Life“ beschäftigt. Du fragst dich gerade, was das ist. Es gibt hierzu ein Buch: Miracle Morning. (Ich habe euch den Link zur Kindle-Ausgabe hinterlegt, falls es euch interessieren sollte. Ich habe das Buch mittlerweile auch in Gänze gelesen und bin  … nachdenklich, aufgeregt, neugierig, wortlos, sprachlos … Hier der Link zu dem Beitrag, lest ihn und lest das Buch Es kann euer Leben verändern.)

Die Grundidee ist sich anhand von 10 Kategorien auf einer Skala von 1-10 zu bewerten und daraus abzuleiten, woran man arbeiten möchte. Ich gestehe, dass ich so „erfolgreiche Menschen-Bücher“ insbesondere aus Amerika sehr kritisch gegenüber stehe. Ich glaube, dass meine Wertewelt und Definition von Erfolg nicht amerikanischen Vorstellungen entspricht. Ob dies auch auf das oben genannte Buch besteht? Ich weiß es nicht. Ich lese es zu Ende und werde berichten.

Aber in die grundsätzliche Bewertung, anhand von 10 Kategorien entlang einer zehner Skala dargestellt als Spinnennetz-Diagramm, habe ich mich sofort verliebt. Da kommt der Analytiker in mir durch. Ich kann eine Ausgangssituation systematisch messen und beziffern und daraus Maßnahmen ableiten. In dieser Gedankenwelt fühle ich mich sofort zu Hause. Ja, ja ich weiß, ich bin ein Nerd. 🙂

Wie gesagt, ich habe das ganze etwas vereinfacht und mich nur entlang von acht Kategorien bewertet. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass das ein Fehler war. Es macht Sinn, es über die zehn Kategorien zu tun. Sonst hat man schnell einen Blind Spot.

Man bewertet sich selbst, wie zufrieden bist du mit der Ausgangssituation in diesen Kategorien.

Z.B. Wie zufrieden bin ich auf einer Skala von 1-10 mit meiner finanziellen Situation? Ich kam zur Bewertung, dass ich sehr unzufrieden bin. Das ist meine schlechteste Kategorie. Mein Problem ist nicht so sehr, dass ich nicht genügend Geld verdiene, viel mehr, dass ich viel zu wenig darauf achte, wofür ich eigentlich mein Geld ausgebe. Also habe ich die Maßnahme abgeleitet, dass ich eine Übersicht über meine variablen Ausgaben führen möchte, um schlechte Angewohnheiten (zu viel Amazon Shopping Gelage) zu identifizieren und zu beseitigen. Gleichzeitig weiß ich dass mit Hund und Haus unberechenbare Belastungen auf mich zukomme, also möchte ich Spartöpfe bilden, damit auf ungeplante Situationen finanziell entspannt reagieren kann. (Du erinnerst dich, mein oberstes Ziel ist ja eine entspanntere Version meiner selbst zu werden. Auf den ersten Blick, wirkt all das hier etwas zwangs-neurotisch. Aber ich glaube daran, dass es am Ende hilft, entspannter zu werden.)

Folglich findet sich in meiner Kategorie eine Budgetkategorie, wo ich genau das erfasse. Gleichzeitig erfasse ich in meinen Weekly Logs meine täglichen Ausgaben und habe in meinem Key hierfür ein Symbol nämlich ein grünes „€“ festgelegt.

Du verstehst das Prinzip? Und du erkennst nun, warum die Ziele 2016 so wichtig sind. Sie sind das Fundament des Bullet Journals. Und gleichzeitig helfen dir die Tools deine Ziele zu systematisieren.

Hier also das „Level 10 Live Assesment“:

  • Family&Friends
  • Personal Development
  • Spirituality
  • Finances
  • Career
  • Marriage
  • Fun
  • Giving
  • Physical Environment
  • Health&Fitness

Die Grundhypothese ist, wenn du dich in allen 10 Kategorien selbst auf zehn bewertest, also zufrieden bist, dann bist du auch mit deinem Leben als solches zufrieden. Ist das ein realistisches Ziel? Im Wesen des Menschen liegt der Wandel und damit verbunden nie volle Zufriedenheit zu finden. Aber das ist in Ordnung. Dann gibt es halt neue Ziele, verbunden mit der Zufriedenheit Ziele erreicht zu haben. Sich dessen bewusst zu machen, ist auch wichtig.

Weekly Log – die tatsächliche tägliche Steuerung und AufgabenlisteBulletJournal_WeeklyLog

Der Weekly Log ist das Herz meines Bullet Journal. Hierüber steuere ich mein Leben oder das Buch steuert mich. 😉

Die erste Doppelseite des Weekly Log besteht bei mir aus einem Deckblatt und Platz für fünf große Erinnerungen aus dem Monat April. Wie du siehst noch sehr leer, da sich dies über die Wochen füllen soll bzw. ich daran denken muss die Bilder noch anzulegen. Zwei habe ich schon: Regen, weil ich diesen Monat soooo oft nass geworden bin und zweitens ein Timesheet. Bei mir dreht sich alles um Zeitpläne wegen dem Hausbau.

Die zweite Doppelseite enthält eine Übersicht über den Monat und die großen Events und meinem Habbit Trecker für den laufenden Monat. Wieder so ein wunderbares Tool, um seine Ziele zu operationalisieren. Ich habe auf Basis meines Level 10 Life Assistent definiert, woran ich arbeiten möchte und habe das in Habits übersetzt. Ich bin unzufrieden, damit dass ich so wenig Zeit mit meinen Freunden/Familie verbringe also erfasse ich jeden Tag, wo ich dieses Ziel erreicht habe. Ich will mehr Sport machen, also erfasse ich jeden Tag an dem ich Yoga und Ausdauersport gemacht habe. Ich möchte 10 Tsd Schritte am Tag gehen, also erfasse ich jeden erfolgreichen Tag. …

Wie ihr sieht, gibt es Themen, die sehr gut funktionieren und andere, die weniger gut funktionieren. Z.B. das Thema Alkohol habe ich nur mal zum Spaß aufgenommen. Ich glaube immer, dass ich wirklich wenig Alkohol trinke und hier sehe ich es schwarz auf weiß. Auf der anderen Seite aber ich es nur selten zum Sport geschafft, daran muss ich arbeiten. Es hilft ungemein sich diese Dinge transparent zu machen und zu sehen, wo man schon gut unterwegs ist und woran man noch arbeiten muss. So macht man sich seine Ziele jeden Tag als kleine Mini-ziele präsent.

Die nächsten vier Doppelseiten, sind dann die tatsächlichen Tageszeiten. Auf jeden Tag finden sich über zuvor definierte Symbole wiederkehrende To do’s. Der Apfel bedeutet iss 5 Teile Obst und Gemüse. Die Gläser füllen sich, wenn ich daran denke, genug zu trinken. Die Suppenschüssel hilft mir mein Essen und damit meine Einkäufe zu planen. Die kleine rote Bürste erinnert mich daran, dass To do’s aus meiner Hausarbeits-Liste auf dem Plan stehen. Ganz links ist die Spalte für die punktuellen To do’s. Bezahle Rechnung xy, kaufe ein Geschenk, kaufe die xy-Gesichtscreme nach.

Und so zücke ich im Laufe des Tages mein Buch und schaue, was ich zu erledigen hab. Ganz wichtig: Sich transparent zu machen, was man zu erledigen hat, ist eine Sache. Der zweite Schritt ist sich die Zeit dafür zu nehmen. Mittlerweile stelle ich mir Blocker in meinen Kalendar in dem ich konkret rein schreibe, was ich in dieser Stunde erledigen möchte. So ist sichergestellt, dass ich auch die Zeit habe, meine to do’s zu erledigen. Und dann hilft nur noch Augen zu und durch. Es ist immer ein gutes Gefühl eins der Kästchen abzuhacken.

Collections – meine Sammelkategorie für Listen

Zum Abschluss möchte ich euch eine kleinen Ausschnitt aus meinen Collections zeigen. Hier kommt die ganze Flexibilität des Bullet Journals zu tragen. Ihr könnt die Listen so anlegen, wie ihr sie braucht. Ich brauche eine Übersicht über meine Blog-Beiträge mit Ideen zu Bildern. Also lege ich mir die Doppelseite entsprechend an. Ich brauche eine Übersicht, welche Bücher seit Ewigkeiten auf meinem Nachttisch schlummern und endlich gelesen werden wollen. Ich habe mir eine Liste gemacht, der Dinge, die ich noch kaufen muss, bevor der Hund einziehen kann bzw., was ich sonst noch erledigen muss z.B. Hundesteuer.

BulletJournal_Bookstoread

Fazit nach einem Monat Bullet Journal

Ich bin ehrlich begeistert.

Ich habe dieses Tool aus Zufall entdeckt und es war Liebe auf den ersten Blick. Es hat sofort Klick gemacht. Mein tiefstes Inneres hat gesagt, danach hast du immer gesucht. Es gibt in meinem Notizbuch ein paar Versuche in diese Richtung. Aber nichts hat so richtig gepasst. Und Filofax steht mittlerweile auf meiner Hassliste. Teuer und bringt nichts.

Das Bullet Journal ist perfekt für mich. Zum einen hat es eine gute Basis-Systematik, die mir Rahmenbedingungen vorgibt, auf denen ich gut aufsetzen kann. Und andererseits bietet es so viel Flexibilität, es individuell auf meine Bedürfnisse anzupassen.

Ich habe das Gefühl alles im Griff zu haben und deutlich produktiver zu sein als ich es seit langem war. Das hängt aber auch damit zusammen, dass ich mittlerweile die zeitliche Freiheit dafür habe. Wenn ich wie früher um zehn Uhr abends von der Arbeit komme, putze ich kein Bad mehr. Dann falle ich in mein Bett. Mittlerweile bin ich um sechs zu Hause. Ja, da bekomme ich noch Sachen erledigt.

Auf der anderen Seite habe ich mir viel vorgenommen und bin bei einigen Themen noch nicht so gut unterwegs, wie ich es für mich festgehalten habe. Aber auch hier hilft mir das Bullet Journal . Ich lese jeden Abend darin und sehe woran ich arbeiten muss. Das führt mir zum einen vor Augen, wo es noch nicht so gut läuft, auf der anderen Seite entlastet es mich. Es steht ja da. Ich habe selbst definiert, dass ich mehr Sport machen möchte. Ja, bisher habe ich es noch nicht so gut geschafft, aber dann schaffe ich es halt demnächst. Eins nach dem anderen. Das ist ein verdammt gutes Gefühl. 😉

Und damit bin ich meinem obersten Ziel entspannter mit mir selbst zu werden, auch einen deutlichen Schritt näher gekommen.

Daher, ja mein Fazit, ich bin begeistert. Wenn für dich Listen funktionieren, dann ist das hier das Tool für dich. Und ich persönlich liebe diese Sticker, Zeichnungen, Farben, Waschi Tapes usw. Es macht einfach Spaß es in Händen zu halten, rein zu malen und damit zu arbeiten.

Wie gehts jetzt weiter …

Und ist das etwas für dich? Wirst du jetzt ebenfalls ein Teil der Bullet Journal Community? Und ja, es gibt eine 🙂 Und wenn ja, wie baust du dir dein Bullet Journal auf, welche Kategorien, Key-Symbole und Listen wirst du für dich anlegen. Ich würde mich freuen, wenn du die eine oder andere Idee teilen würdest. Ich freue mich immer über Inspiration.

Ansonsten hier nochmal der Link zu meinem Pinterest-Board zum Thema Bullet Journal, falls du noch nach Inspiration suchst.

Wenn es dich interessiert, schreibe ich hier noch einen dritten Beitrag über Bullet Journal über die Assescoires, Materialien, Stifte usw., die ich ausprobiert habe und empfehlen kann.

PS: Hier findest du einen weiteren Artikel zu dem Thema, wo ich unterschiedliche Planersysteme verglichen habe und hier ein Update, wie mein aktuelles Bullet Journal gerade aussieht ..

6 Kommentare

  1. Vielen Dank für die tollen Blogeinträge zum Bullet Journal!
    Ich bin erst über Crazychuu auf diesen Blog gekommen und bin echt begeistert! Ich wusste vor lauter Apps auf meinem Handy gar nicht mehr, wie viele Möglichkeiten zur Organisation ein leeres Buch bieten kann 🙂
    Noch mehr Beiträge zu Café Empfehlungen oder Restaurant Empfehlungen würden mich sehr interessieren!

    Ich bin ab jetzt auf jeden Fall ein regelmäßiger Leser dieses Blogs und bin froh, mal einen in meinen Favoriten speichern zu können der sich mit so vielfältigen Themen auseinandersetzt 🙂

    1. Vielen vielen Dank glittercherry. Das freut micht total, dass es dir gefällt, vor allem die unterschiedlichen Themen. Das macht mir nämlich total Spaß über alles schreiben zu können, was mich auch interessiert.

      Jetzt, wo ich meinen Umzug hinter mich gebracht habe, kommen jetzt auch wieder regelmäßiger Beiträge. 🙂

  2. hallo Honey,

    endlich mal ein Blog in Deutsch der genau das beschreibt was ich wissen wollte 😉
    Super Erklärungen und auch sehr genaue Aufteilung 😉 <3 ich bin total begeistert. Das ist genau die Art Erklärung und Aufteilung die ich die ganze Zeit gesucht habe und nicht erklären konnte was ich eigentlich will ….
    Gerne noch mehr davon du hast eine neue (wenn auch schon reichlich ältere vom Geburtsdatum her) Verfolgerin

  3. Hallo Honey,

    tolles bullet jorunal! und tolle Anleitung dazu. Ich würde so gerne damit loslegen, hab aber total Angst, dass ich meine ganzen Termine verzettle. Wenn ich es richtig verstanden habe nutzt du dein bullet journal nicht als Kalender oder?
    Das ist für mich das größte Manko, dass zwar überall von der perfekten Mischung aus Terminplaner, To-Do und sonstigen Listen gesprochen wird, mir aber nicht klar ist, wie denn die langfristige Terminplanung mit diesem journal funktionieren soll? Hast du da vielleicht einen Tipp, wie zukünftige Termine übersichtlich und gut im bullet journal strukturiert werden können? Ich denke da an Besprechungen, Treffen, Sitzungen,…. die erst in zwei Monaten oder so stattfinden („Hast du am 13.12 um 14:00 Uhr schon was vor?“ -> keine Ahnung, wo das in meinem bullet journal steht ^^). Gibt’s da Lösungsansätze, wie ich das organisieren kann?

    Liebe Grüße und großes Lob an deine (Selbst-)Organisation!
    Dini

    1. Hallo liebe Dini,

      das ist richtig. Ich nutze mein Bullet Journal nicht als Kalendar. Meine Termine manage ich über meinen Outlook-Kalendar. Meiner Erfahrung nach braucht man einen Kalendar in dem man alle Termine hat am besten berufliche als auch private, sonst sieht man die Abhängigkeiten nicht. Wenn ich Mi abends mit Freunden ins Kino möchte, muss ich das in meinen Job-Tag einplanen, damit ich rechtzeitig gehen kann… Grundsätzlich erfasse ich aber meine privaten Termine auch in meinem Bullet Journal. Zum einen habe ich die schnelle Monatssicht, zum anderen meine Wochensicht. Das hilft mir zu sehen, was so ansteht. Berufliche Termine erfasse ich darin nicht, da ich dann eine Stunden-Tagessicht bräuchte. Nichtsdestotrotz möchte ich meine privaten Termine sehen, max 1-2 pro Tag. Wenn du möchtest, mache ich mal ein „Plan with me“ Blog-Beitrag um es etwas besser zu beschreiben und zeige gerne, wie es z.B. Bohoberry (die Buller-Journal Königin) u.a. im Vergleich machen. … Vielen Dank für das tolle Lob. Wobei ich das Gefühl hab, dass ich privat eher eine Chaos-Queen bin und genau deswegen an dem Thema Selbstorganisation so dran bin. 🙂

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.