12 Gründe gegen einen Hund …

Greyhound

… und der eine Grund, warum ich nie wieder ohne Hund sein möchte.

Bevor ich mir letztes Jahr zwei Hunde angeschafft habe, habe ich mich lang und breit darüber informiert, was auf mich zukommt. Unter anderem liest man dann eine lange Liste, von Dingen, die man beachten muss, quasi auch die Nachteile. Ich hab das alles gelesen und nein, ich fand mich nicht ausreichend vorgewarnt. Da steht so etwas, wie „Hunde machen Arbeit“. Schon klar! Meine Familie macht auch Arbeit. Ok, wir führen das nicht weiter aus. Man weiß, nie wer so mitliest … 😉

Nein, ich finde nicht, dass ich irgendwo die schreckliche Wahrheit gelesen habe, was es wirklich bedeutet. Und deswegen hier meine Liste, die ultimative Wahrheit …

12 Gründe, warum du dir das mit dem Hund nochmal überlegen solltest

  1. Ja, Hundeexkremente stinken, und sie sind warm! Es ist eklig sie wegmachen zu müssen. Ja, ihr macht sie weg! Diese parfürmierten Tüten machen es nicht besser und wenn ihr diese Tüten auch noch mitschleppen dürft, weil es im Wald keine Mülleimer gibt, habt ihr von der tollen Geruchsmischung auch noch richtig lang.
  2. Hunde sind wie kleine Kinder und müssen sich übergeben. Und wie kleine Kinder suchen sie dafür den schlechtest denkbaren Ort und übergeben sich auf dem neuen Designerteppich. Sie laufen extra von den Fliesen auf den Teppich dafür!
  3. Sie bekommen mitten in der Nacht Durchfall und wecken dich um 2 Uhr nachts auf, weil sie ganz dringend raus müssen. Und ihr dürft noch nicht mal sauer auf sie sein, weil sie es super gemacht haben, weil sie es brav angezeigt haben. Ach ja und wenn du dann wieder im Bett liegst und gerade eingeschlafen ist, müssen sie um 4 Uhr nachts nochmal raus. Und es ist natürlich unter der Woche und du musst ins Büro und hat ein furchtbar wichtiges Meeting am folgenden Tag!
  4. Sie lieben dich und deinen Geruch und beschließen deine neuen Designerschuhe oder dein neues Buch zum Zerkauen zu benutzen, weil du zum Kuscheln gerade nicht da bist
  5. Du liegst kuschelnd neben ihnen auf dem Teppich während sie vollkommen ungeniert die Luft um dich verpesten und sie grinsen dich auch noch glücklich dabei an.
  6. Du kaufst total teueres Bio-Premium-Futter, was sie nach dem ersten Bissen liegen lassen, weil ihnen diese spezifische Geschmacksrichtung nicht schmeckt und du musst den ganzen 12kg Sack wegschmeißen (Ja, ich hab mittlerweile dazu gelernt und kaufe erstmal die kleinen Probepackungen auch wenn diese das viel schlechtere Preisverhältnis haben)
  7. Bodentiefe Fenster sind eigentlich durchgehend blind, weil sie ständig mit Hundenasenkunst verschönert wurden. Und ich hasse Fensterputzen!
  8. Beim abendlichen Ausgehen, brauchst du entweder einen Hundesitter oder du musst deinen Freunden verständlich machen, dass du spätestens um 22 Uhr wieder zu Hause sein musst, weil deine Hunde nochmal ihre Gassirunde brauchen. Hättest du Kinder, hätten alle Verständnis, aber es sind ja nur Hunde
  9. Hausschuhe, Socken und T-Shirts sind gerne mal spurlos verschwunden bis sie nach Tagen im Hundebettchen in der hintersten Ecke vollgesabbert wieder auftauchen.
  10. Die Nachbarkatze, die unverschämterweise über dein Grundstück läuft, wird sehr deutlich angezählt. Dass du eigentlich Kopfschmerzen hast und krank im Bett liegst, spielt nur eine untergeordnete Rolle
  11. Es ist egal wie kalt, regnerisch, windig, glatt oder Unwetter-Warnung ist. Deine Hunde müssen raus. Und sie haben selbst auch keinen Bock und schauen dich vorwurfsvoll an, wie du bei diesem Wetter einen Hund vor die Tür schicken kannst, aber sie müssen raus. Also stapfst du mit einem unglücklichen Hund durch Nässe, Regen, Schnee usw. und dass so 3-4 mal an einem Tag
  12. Sie sind nicht Lassi. Du liegst krank im Bett und sie bringen weder Decke, Tee kommen sie sonst zu deiner Rettung. Sie möchten eigentlich nur gekuschelt werden und haben kein Verständnis dafür, dass du eigentlich zu krank dafür bist

Ein Grund warum, ich trotzdem nie wieder ohne Hund sein möchte

Ein Leben ohne Hund ist möglich aber sinnlos.

Loriot – Ok, zugeben, das Zitat ist eigentlich ein Leben ohne Mops, aber ich entwende das hier einfach mal

Ja, all diese Geschichten sind wahr. Ich habe sie alle erlebt. Und trotzdem …Ich möchte sie nie wieder in meinem Leben missen wollen.

Wenn Sie…

  • mich stürmisch jeden Abend an der Haustür begrüßen
  •  ihre Pfote auf mein Bein legen, damit ich ja nicht weggehe und schön weiter kuschle
  • Laut seufzen, wenn sie in ihrem Hundebett liegen und es ans schlafen geht. Ich mich dann auch seufzend in mein Bett kuschle und sie nochmal seufzen, als wollten sie das ganze nochmal bestätigen
  • mich mit ihrem Bambi-Blick mit den großen braunen Augen anschauen
  • Schwanz wedelnd auf mich zulaufen oder mich einfach nur vom anderen Ende des Raumes Schwanz wedelnd anschauen nur weil ich in den Raum komme
  • Sie mich mit ihren Zähne anklappern – so sagen Greyhounds, dass sie einen lieben
  • mir vorsichtig an der Hand knabbern, weil sie vor lauter Liebe nicht wissen, wohin mit sich
  • sich auf ihren Rücken schmeißen, die Beine von sich gestreckt, damit sie ganz furchtbar viel gekuschelt werden
  • sich neben mich auf den Boden legen, weil ich krank im Bett liege
  • ihre Schnauze unter meinen Arm schieben, weil ich vor dem Computer sitze und einen Blogbeitrag schreibe anstatt meine Zeit doch lieber mit ihnen zu verbringen

Für mich sind meine Hunde, befellte kleine Engel auf vier Pfoten, die sich durch mein Leben schmusen. All diese Dinge, die gegen einen Hund sprechen, die ich aufgezählt habe, nehme ich dafür in Kauf. Ich kann mir ein Leben ohne meine beiden Lieblinge nicht mehr vorstellen.

P.S: Fall ihr euch fragen solltet, ob sich meine armen Hunde vor lauter Not in ein Hundebettchen quetschen müssen. Nein, diese zwei Hunde besitzen sechs Bettchen die unzähligen Kissen und Decken gar nicht mitgezählt.

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.