18 Monate Bullet Journal, Planer und Co.

Planner

Ein Rückblick auf 1 Jahr Planner Leben

April 2016 habe ich mein erstes Bullet Journal Video geschaut und bin im Kaninchenloch der Planner Community abgetaucht. Ich finde der richtige Zeitpunkt um mal zurück zu schauen.

Meine aktuelle Planner-Welt

Aktuell nutze ich 3 Planner. Ich weiß, ich weiß. Lasst mich erstmal ausschreiben, bevor ihr mich abschreibt. Ja, ich gebe es zu, ich bin verrückt. Seien wir ehrlich. J

  • Ein Bullet Journal fürs Büro
  • Ein Happy Planner für zu Hause
  • Ein Travellers Journal für unterwegs

Dieses System hat sich bewehrt und bin aktuell sehr zufrieden damit.

Mein Büro Planner

Das ist ein ziemlich klassisches Bullet Journal in einer ziemlich minimalistischen Umsetzung. Ich finde fürs Büro, wo ich sowohl meine To do’s und meine Termine planen muss, ebenso wie Notizen aus meinen Meetings erfassen muss, die perfekte Mischung. Es gibt meinem klugen Buch die perfekte Struktur. Ich habe alles an einem Ort auf einen Blick, perfekt!

Gleichzeitig habe ich nicht den Druck perfekt gestaltete Seiten regelmäßig zu produzieren. Da ich hier einen sehr minimalistischen Ansatz verfolge, steht hier klar Struktur und Inhalt im Vordergrund. Ihr erinnert euch vielleicht, dass dies mein primäres Problem mit dem Bullet Journal war.

Ein wesentlicher Bestandteil meines Jobs ist ein ganzheitlicher Blick. Damit ist eine vorausschauende Planung ein wesentlicher Aspekt der Qualität meiner Arbeit.

Mein stationärer privater Planner

Zuhause habe ich einen großen Happy Planner. Dieser hat fast A4. Diesen verwende ich nachwievor in Verbindung mit meinen selbst gestalteten Seiten. Mein Happy Planner ist mein primärer Planner. Damit plane ich zentral mein Leben, mein Haushalt und meine Freizeit:

  • Meine Monatsplanung
  • Meine Wochenplanung
  • Mein Habbit Tracker
  • Mein Monats-Dashboard
  • Meine Ausgabenübersicht
  • Meine Haushaltspflichten

Im Gegensatz zu meinem Bullet Journal tobe ich mich in meinem Happy Planner kreativ aus. Folglich sehen meine Wochenseiten bunt und sehr mädchenhaft aus. Das bereitet mir Freude und ist damit ein Bestandteil seines Nutzens.

Ich habe mich beim Happy Planner bewusst für die große Variante entschieden. Dieser Planner liegt auf meinem Schreibtisch und gibt mir die Möglichkeit mich auszutoben. Theoretisch könnte ich auch den kleinen Happy Planner verwenden, aber das kann ich nicht. Ich brauche Platz. Ich bewundere all diese Mädchen auf Youtube, die sich kreativ in der Personal Größe austoben. Würde ich einen Planner dieser Größe nutzen, wäre die halbe Seite nur schon mit meiner Schrift gefüllt.

Mein mobiler privater Planner

…ist ein Travellers Journal. Der große Nachteil am Happy Planner ist sein Umfang. Hier kommt mein Travellers Journal zu tragen. Es ist mobil und aufgrund seines Aufbaus Apriori strukturiert.

Ich verwende drei Notizbücher. Das erste ist ein „Bullet Journal“. Das zweite ist ein reines Brain-Download-Notizbuch, wo ich alles reinschreibe, was mir gerade durch den Kopf geht. Das ist für mich vor allem für unterwegs wichtig. Ich kann mich ausspeichern, wann und wo ich die Möglichkeit habe Notizen zu machen. Das dritte ist eine Art „Tagebuch“. Hier schreibe ich in unterschiedlichen zeitlichen Abständen meine Gedanken und Erfahrungen nieder. Das ist gleichzeitig auch mein Scrapbooking Notizbuch. Es macht Spaß später durch diese Seiten zu blättern. Dankbarkeit bedeutet sich das Positive in seinem Leben vor Augen zu führen auch und gerade im Rückblick.

Erfahrungen in einem Jahr

Ich habe mit dem Bullet Journal angefangen, habe dann den Happy Planner entdeckt, zwischendurch einen Ringbuchplanner verwendet (nein, es war kein Filofax) und mich dann in das Travellers Journal verliebt.

Ich habe das Bullet Journal bzw. den Happy Planner mit ins Büro geschleppt. Nach anfänglicher Euphorie habe ich ziemlich geflucht.

Ich würde sagen, ich habe mir einen ziemlich umfangreichen Überblick verschafft. Ich habe vieles ausprobiert, bis ich das System gefunden habe, das für mich nun funktioniert. Was nicht heißt, dass ich das System wieder umstellen werde. 😉 Genauso wie es gerade für mich am besten funktioniert.

Ich finde mich sehr viel strukturierter und damit entspannter. Ich bin nachwievor eine Chaos-Qeen. Aber gerade der Planner gibt mir das Gefühl dem Chaos nicht gänzlich ausgeliefert zu sein. Ich habe das Gefühl ich habe zu einem großen Teil mein Leben im Griff. Rechnungen werden nicht vergessen. Termine kommen nicht unerwartet. Es macht Spaß und wirkt entspannend.

Was sind eure Erfahrungen? Welchen Planner findet ihr am besten? Verwendet ihr einen für alles oder mehrere für bestimmte Zwecke? Was funktioniert für euch? Was nicht?

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