Fotokalendar zum Verschenken – Tipp 1

Fotokalender

Wir sind die Foto-Generation

Wir leben in einer Zeit, in der wir, wie noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit, überall und ständig fotografieren. Fotos sind allgegenwärtig und prägen, wie wir unsere Realität wahrnehmen und vor allem Erinnerungen speichern. Das liegt sicherlich zum einen daran, dass wir ständig einen Fotoapperat mit uns herum schleppen, nämlich unser Handy, und zum anderen, dass wir das Gefühl haben, alles in Fotos festhalten zu müssen.

Instagram ist der Mikrokosmos dieser Entwicklung und vielleicht auch ein Verstärker. Unsere Realität wird zu einer Aneinander Reihung von Fotos, die wir dort sehen.

Absurderweise sind wir aber auch das Jahrzehnt mit den wenigsten Fotos, also haptischen gedruckten papierhaften Fotos. Wir machen Fotos, aber wir drucken sie nicht mehr aus, wir erstellen keine Fotoalben mehr und wir hängen uns auch fast keine Fotos mehr auf. Das ist doch schade. Ich habe früher gerne durch die uralten Fotoalben meiner Familie geblättert. Ich habe bis auf eine Großmutter fast keine meiner Großeltern kennengelernt. Folglich hatte ich immer sehr wenig Berührung mit meiner eigenen Familiengeschichte. Um so faszinierter habe ich die Fotoalben meiner Familie geblättert.

Wieviele Fotos macht ihr so an einem Tag, in einer Woche, in einem Jahr? Bei mir sind es Tausende. Aber wie oft sitze ich noch da und schaue mir diese an?

Versteht mich nicht falsch. Ich wünsche mir nicht die Zeit zurück, als meine Mutter mich als billige Arbeitskraft eingespannte um Fotoalben zu bekleben. Nicht selten hatten alle in der Mitte des Buches die Lust verloren und ein weiteres halbfertiges Album verstaubte im Bücherregal. Oder man ging gleich dazu über die Fotos in Kisten zusammeln, die im Keller, Dachboden oder verschämt unter irgend einem Bett vor sich hinstaubten.

Aber da endet meine Fotoalbengeschichte nicht: Mein Mann und ich haben ein Regalbrett gefüllt mit proffessionel erstellten Fotobüchern. Von jedem Urlaub, den wir gemeinsam gemacht haben bis hin zu unserem eigenen Hochzeitsalbum findet sich jeweils ein Buch in unserem Regal. So geht es also auch. Ist aber am Ende nicht weniger Arbeit als die Fotoalben von damals. Aber es macht deutlich mehr Spaß in diesen Hochglanz-Büchern zu blättern, die mehr mit einem Bildband gemein haben, als mit einem Fotoalbum.

Fotokalender zum Verschenken

Also warum das ganze nicht auch als Fotokalender zum Verschenken?

Ihr müsst wissen, dass mir diese ganze Geschenkerei auf den Keks geht. Ich gebe zu keinem Punkt sonst im Jahr so viel Geld aus wie zu Weihnachten. Und es ist halt nicht immer gesagt, dass man das richtige Geschenk erwischt hat. Und ich selbst bin selbst nicht unschuldig an dieser Situation. Wenn soweit ist, habe ich schon längst vergessen, was ich bräuchte oder mir wünschen würde. Und brauche ich wirklich etwas. Am Ende des Tages habe ich doch schon alles, was ich brauche und freue mich über das Zusammensein mit meinen Freunden und Familie und die schönen Erinnerungen.

Und darum geht’s bei dieser Geschenkidee auch. Warum nicht einmal schöne Erinnerungen verschenken? Aber genauso wie sich das verstaubte Fotoalbum von damals weiterentwickelt hat, so ist auch der Fotokalendar von heute ein eigenes kleines Kunstwerk und steht in Nichts den gekauften aus dem Handel nach. Im Gegenteil es ist voller persönlicher Erinnerungen und kann individuell für den Beschen

Also ran an das Projekt: Verschenken wir einen Fotokalendar.

Hinweis

Lasst mich an dieser Stelle ganz ehrlich sein: Ich bin von der Firma Kartenmacherei angesprochen worden. Der Fotokalender wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt, darüber hinaus habe ich aber keinerlei Vergütung erhalten. Dieser Beitrag spiegelt nicht destotrotz meine ehrliche Meinung wieder. Aber von diesem Projekt abgesehen habe ich keinerlei Erfahrungen bisher mit der Firma Kartemacherei gesammelt und kann folglich keinerlei längerfristige oder umfassendere Bewertung hierzu abgeben.

Wir gestalten einen Fotokalender

Mein Mann und ich beschlossen also, dass wir dieses Jahr Fotokalendar verschenken wollten. Aber nicht irgendwelche, sondern richtig schöne, die man auch wirklich das ganze Jahr über betrachten möchte.

Zu diesem Zweck richteten wir uns mit jeweils einer gemütlichen Tasse Tee in der Hand vor unserem Computerbildschirm ein und wühlten uns in die Website der „Kartenmacherei“ ein. Hier findet man ein umfangreiches Angebot unterschiedlichster Formate von Fotokalendarn ob als Wandkalendar, Tischkalendar oder Terminkalendar.

Hier auch der Link für euch zum Fotokalender der Kartenmacherei, dann könnt ihr schnell mal selbst schauen.

Schritt 1: Wähle das Konzept und das Format für den Fotokalender

Welches Format ist das richtige? Wem wollen wir das eigentlich schenken? Was braucht der? Und was soll eigentlich das Thema des Kalendars werden?

Wir diskutierten, hatten Ideen und verwarfen ganz viele davon wieder. Der für uns entscheidende Gedanke war, dass wir einen Kalendar machen wollten, der auch interessant für den Beschenkten ist. Ja, wir hätten einen Hundekalendar machen können. Aber ist das wirklich interessant für unsere Freunde. (Wir entwickeln uns gerade zu  typsichen Hundeeltern, die jeden die Hundefotos unter die Nase halten, ob diese das sehen wollen oder nicht.)

Das Konzept für das wir uns letzendlich entschieden war Gelassenheit. Wenn man die Bilder unseres Kalendars anschaut, soll man in diesen Bildern Gelassenheit, Ruhe und Entspannung finden.

Das entschied für uns damit auch das Format. Wir haben nirgendwo Kalendar hängen. Und so spannend ich auch den Terminkalendar aus persönlicher Affiniät finde, passte zu unserem Konzept viel besser der Tischkalendar.

Davon abgesehen finde ich das ingesamt ein total spannendes Format, was ich so noch nie an anderer Stelle gesehen habe. Lose Kalendarseiten, eigentlich Fotos mit Kalendardruck im unteren Viertel, welche in einem Holzaufsteller zusammengefasst werden.

Fotokalender

 

Schritt 2: Wähle das Design und die Fotos

Wir sichteten also unsere umfangreiche Fotosammlung. An dieser Stelle eine ernsthafte Warnung. Dieses Geschenk funktioniert nur, wenn man entsprechende Fotos hat. Ich meine Qualität. Und das in zweierlei Hinsicht.
Zum einen muss man Bilder haben, die dem Betrachter auch gefallen entsprechend des Anspruchs, den er hat. Die liebe Oma wird da evtl. verzeihender sein, als der Hobbyfotograf oder Freund, der in der Werbeagentur als Art Director arbeitet. Der zweite Qualitätsaspekt ist die Auflösung. Mir ist aufgefallen, dass die Bilder von der Spiegelreflex erwartungsgemäß viel besser sind als die von meinem Iphone. Wobei auch letztere sehr gut sind. Es fällt im direkten Vergleich ab.
Nun habe ich das Glück einen sehr fotobegabte Ehemann zu haben, der wunderschöne Landschaftsaufnahmen zu diesem Projekt beisteuerte. Folglich konnte ich mich aus dem Vollen bedienen.
Und da wir wunderschöne Fotos hatten, entschieden wir uns auch für ein sehr schlichtes Layout „Bildreich“ in dem die schönen Bilder viel Raum zum wirken haben.
Grundsätzlich gibt es sehr viele Layouts aus denen man wählen kann. Ich hätte mir allerdings noch mehr Gestaltungsfreiheit gewünscht. Aber das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau. Und ich habe Verständnis dafür, dass die Produktion ein gewisses Maß an Standardisierung braucht.

Schritt 3: Gestalte den Fotokalender

Ich sammelte also unsere Fotoauswahl in einem Ordner und lud diesen hoch. Sobald man Format und Layout ausgewählt hat, kommt man in eine Gestaltungsmaske.
Fotokalender
 Und hier entscheidet sich für mich die Qualität so einer Funktionalität. Muss ich ich mühselig in die Bedienung einarbeiten, oder ist es einfach und inutitiv. Bei ersterem vergeht mir sehr schnell die Lust. Aber hier bei der Kartenmacherei findet man ein super schlichtes, übersichtliches und intuitives Bedienformat. ich fand mich sehr schnell zu recht, und dem entsprechend war die eigentliche Gestaltung auch sehr schnell abgeschlossen.
Die einzelnen Seiten lassen sich sowohl von der Aufteilung als auch farblich gestalten. D.h. ihr könnt entscheiden, ob jede Seite ein Bild oder mehrere erhält un wenn gleichwertig oder 1 Foto größer und die anderen kleiner, quer oder hoch usw. Und es lassen sich auf jeder Seite Texte ergänzen und die Schrift auswählen.
Einzig und allein die Diskusssion welches Bild wohin kommt zog sich bei uns hin. Hier emfpehle ich die Zwischenspeicherung per „Merkzettel“. Sonst ergeht es euch wie mir. Als ich dann endlich soweit war, die Gestaltung abgeschlossen hatte und alles in den Warenkorb legen wollte, hang sich das Programm auf. Das lag aber meines Erachtens daran, dass ich ewig in der Gestaltung hing und wahrscheinlich die Verbindung im Hintergrund abgebrochen war.
 Die erneute Anlage ging aber dafür um so schneller und die erneute Überführung in den Warenkorb ging problemlos und schnell.
Ein Kritikpunkt habe ich allerdings: Das Textfeld funktionierte bei mir nicht. Sobald ich versuchte in die Textfelder etwas einzutragen, bekam ich leider keine Anzeige was ich da schrieb, was regelmäßig zu Tippern führte. Das war für mich nicht weiter tragisch, da ich nicht wirklich Texte geplant hatte. Wäre natürlich bei kleinen Geschichten zu den Bildern super unglücklich.

Schritt 4: Abschluss und Preis

Und mehr ist es nicht. Seid ihr mit der Gestaltung zufrieden, überführt ihr alles in den Warenkorb und kommt bequem in die Bezahlfunktion. Wirklich einfach!
Der gesamte Gestaltungsprozess dauerte bei mir inkl. Fotodiskussion 2 Stunden, davon war aber die eigentliche Gestaltung vielleicht 15 Minuten. 🙂
Bei der Bezahlung habt ihr nochmal die Wahl, ob ihr auf den Holzfuss verzichten wollt (Natürlich nicht!) und auf welches Papier ihr die Fotos gedruckt haben wollt. Letzteres finde ich super wichtig. Die Wirkung der Bilder ist doch sehr abhängig vom verwendeten Papier. Hier lieber im Zweifelsfalls etwas mehr zahlen.
Ich hätte mir noch mehr Farbauswahl beim Holzfuss gewünscht, da mir der helle Holzton nicht so zusagt. Hier wäre ein verblichener Teakholzton mein absoluter Traum gewesen. Ich weiß, ich weiß. Ich immer mit meiner Extrawurst.
Der Fotokalender hätte in A5 ohne Fuß und ohne Aufpreis für Papier 17,90 gekostet. Interessanterweise bekommt man gleich ein Angebot falls man mehrere Stück nimmt, dann sinkt der Einzelpreis. Das macht natürlich sehr viel Sinn, wenn man die Kalendar gleich in der ganzen Familie oder Freundeskreis verschenkt.
Ich hätte mit meiner Auswahl (Holzfuß und seidenmattes Papier) 20, 40 bezahlt. Dazu kommen noch 3,49 für Versand. Das finde ich in Summe einen fairen Preis.

Der Fotokalendar ist da

Ca. 3 Werktage nachdem ich die Bestellung aufgegeben hatte, kam ein kleines Paket bei mir zu Hause an.
 
Ich liebe solche Details. Wenn ich ein Paket öffne und finde meine Bestellung liebevoll in Seidenpapier eingewickelt und einem kleinen Gruss des Absenders, drückt dies für mich Wertschätzung gegenüber dem Käufer aus, aber auch Stolz gegenüber dem eigenen Produkt. Wenn ich glaube, dass mein Produkt wertig ist, werde ich es entsprechend behandeln und das ist auch die Botschaft, die bei mir als Käufer ankommt. Ich habe ein wertiges Produkt erworben. Und damit ist das bezahlte Geld auch gerechtfertigt.
Fotokalender
Ich betrachte die Bilder und bin begeistert von der Fotoqualität. Die Bilder sind klar und schön gedruckt. Die Farben kommen sauber raus, es gibt keine Farbtonverschiebung. Die Kalendarkarten fühlen sich sehr angenehm und fest in der Hand an. Und auch der schlichte Holzständer ist sehr schön. Ich hatte etwas Angst, dass mir das helle Holz nicht gefällt, aber es hat eine angenehmen gräulichen Unterton, was mir zusagt.

Fazit zum Fotokalender

Ich bin total happy mit dem Fotkalender. Das ist ein Geschenk über das sich sowohl Omas, Familienfreunde als auch Hobbyfotografen gleichermaßen freuen. Mit einem Kalender kann jeder etwas anfangen, wir haben so viele Fotos in unseren Archiven und es ist gut für die Seele auf ein Jahr zurückzublicken und zu erkennen, was man alles schönes erlebt hat. Und warum nicht eine schöne Erinnerung, ein gutes Gefühl mit Familie und Freunden teilen.
Aber insbesondere die Idee mit losen Kalendarseiten und dem Holzaufsteller finde ich super wertig und modern. Macht sich richtig gut auf meinem Schreibtisch. Leider so gut, dass ich beschließe das eine Exemplar direkt zu behalten. Da muss ich dann wohl noch ein paar nachdrucken lassen . 🙂
 P.S: Das hier ist ja nur ein Tip von insgesamt 5 für ein schönes Weihnachtsfest. Falls dich noch nie anderen vier interessieren, findest du diese im folgenden auf dem Blog.

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