Bullet Journal: Wochenplanung KW 3

Meine Wochenplanung im Bullet Journal

Und wie geht es euch im neuen Jahr? Seid ihr erfolgreich mit euren guten Vorsätzen und Zielen 2018 gestartet? Habt ihr euren Planner aufgesetzt und schaut optimisitisch in die Zukunft?

Ich muss sagen, ganz stolz, ich ja.(Falls ihr meinen Planner Aufsatz 2018 noch nicht kennt, hier findet ihr ihn.)

Gerade verglichen mit dem letzten Jahr, wo ich erstmal in ein tiefes Loch gefallen bin, könnte auch an der Grippe gelegen haben mit der ich wochenlang im Bett lag, bin ich dieses Jahr viel positiver, viel fokussierter auf das, was ich erreichen möchte.

2018 wird mein Jahr!

Um so wichtiger, dass alle Ziele, die ihr euch gesetzt habt, alle Aufgaben und neuen guten Angewohnheiten sich auch in euerer Wochenplanung wiederfinden. Die Basis einer guten Wochenplanung ist natürlich eure Monatsplanung. Meine für den Monat Januar findet ihr hier.

Es würde mich mal wirklich interessieren, ob ihr das auch so macht, wie ich. Mal zum Vergleich, daher hier meine Wochenplanung für die KW3

Wochenplanung – meine Kommandozentrale

Schnappt euch einen Tee, macht es euch gemütlich, heute nehme ich euch mal mit und lasse euch mir über die Schultern schauen, bei meiner Wochenplanung. Vielleicht hilfts ja.

Ich plane mit Stickern. Das funktioniert für mich am besten. Ich verwende die immer gleichen Bilder für Dinge. Das hat den Vorteil, dass ich sofort auf einen Blick sehe, was an dem Tag, in der Woche ansteht. Das ist für mich viel schneller, als würde ich geschriebene Notizen lesen. Aber das müsst ihr unbedingt für euch ausprobieren. Welche Art on Dokumentation ist die für euch am geeigneste. Was erlaubt euch eine strukturierte und fokussierte Planung, aber macht euch auch gleichzeitig Spaß.

Erster Schritt: Vorbereitung und Seiten aufsetzen

Wie bei der Monatsplanung, ist der erste Schritt die gute Vorbereitung. Mein Schreibtisch ist voll mit Stiften und in meinem Fall Washi Tapes und Stickern.

Dank dem Happy Planner muss ich keine Wochenseiten zeichnen oder ausdrucken. Ich habe bereits sehr schöne vertikale Seiten. Falls Ihr Horizontale oder sogar Tagesseiten lieber mögt, auch diese bietet Mambi, die Hersteller-Firma des Happy Planners, an.

Einzig allein, ich probiere ich gerade eine halbe Seite aus, die ich aktuell in die Woche einlege, wo ich zum einen meine Menüplanung für die Woche mache und auf der Rückseite meine Habbits tracke. Ganz im Sinne meiner Fokussierung dieses Jahr, nur Schlafen, Wasseraufnahme und Sporteinheiten. Das trägt meinem Ziel Gesundheit ganz klar Rechnung.

Das wars schon. Damit kann ich mich ganz auf das Wesentliche fokussieren, die eigentliche Planung.

Zweiter Schritt: Überblick verschaffen

In meiner Wochenplanung gibt es drei unterschiedliche Kategorien, von Dingen, die ich beplante:

  • Konkrete Termine und Verplichtungen
  • Dinge, die ich mir vornehme in dieser Wochen an diesem Tag zu tun
  • Sonstige Rahmenbedingungen: Dinge, die passieren, die ich im Blick behalten möchte

Um all das abzutragen, verschaffe ich mir erstmal aus den anderen Unterlagen einen Überblick.

Ich checke meine Monatsplanung. Steht für die KW3 irgendetwas besonderes an? Ja, ich habe am Mittwoch einen wichtigen beruflichen ganztägigen Termin. Das heißt, hier werde ich etwas herum planen. Ich weiß, dass ich an solchen Abenden platt bin und meine Ruhe haben möchte. Außerdem sollte ich schauen, dass ich am Tag davor nicht zu spät ins Bett komme, damit ich fit bin.

Sonst ist mein Kalender noch ziemlich überschaubar. Ich frag mich langsam, ob mein Leben etwas langweilig ist? Oder nimmt die Arbeit gerade wieder zu viel Raum ein? Muss ich mal im Auge behalten.

Dritter Schritt: Die Konkrete Planung

Rahmenbedingungen

Kennt ihr diesen Moment? Ihr schaut auf ein leeres Blatt Papier und seid erstmal lost. Was genau, muss ich hier machen? So geht es mir jedes Mal mit meiner Wochenplanung.

Daher fange ich sehr bewusst, erstmal mit den Rahmenbedingungen an.

Meine Wochenplanung beginnt erstmal mit dem Wetter. Welches Wetter wird für die Woche vorausgesagt? Dies schaue ich schnell auf der Wetterdiens-Seite meines Vertrauens nach (in meinem Fall wetter.de) und ergänze dies inkl.Temperaturvorsage mit Hilfe von ein paar passenden Stickern. Alternativ schreibt ihr es rein oder doodelt es. Ganz nach euren Vorlieben.

Ich sehe, dass am Dienstag und Donnerstag Regen in Frankfurt angekündigt ist, also muss ich daran denken meinen Regenschirm in meine Handtasche zu packen.

Als nächstes gibt es bei mir einen Vermerk für meine Ausgaben. Ich möchte meine Ausgaben pro Tag im Blick haben. In meiner Ausgabeliste vermerke ich z.B. nicht meine Ausgaben für meine Mittagspause, so lange ich innerhalb meines täglichen Budgets bleibe.

Danach kommt der Müllplan. Ich checke schnell den Plan der Gemeinde, der sonst bei mir immer in der Küche hängt, damit ich daran denke, an dem Tag den Müll auf die Straße zu stellen. Ich komme mir gerade super erwachsen und verantwortungsbewusst vor, während ich das hier schreibe. 😉

Konkrete Termine

Wenn ich mit diesen drei Punkten fertig bin, sprudelt es dann meistens schon. Bei mir wird es dann meistens etwas chaotisch und zum Schluss gehe ich nur noch mal über die einzelnen Tage schnell gedanklich drüber, ob ich an alles gedacht habe.

Daher hier nur beispielhaft Dinge, die ich hier erfasse:

  • Letzendlich übetrage ich hier all die festen Termine, die ich aus meiner Monatsübersicht für diese Woche identifiziert habe. Damit fange ich auch direkt an
  • Montags kommt wieder eine neue Folge Star Trek Discovery. Das ist ein fester Punkt in der Wochenplanung meines Mannes und mir. Da sitzen wir zusammen auf dem Sofa und schauen gespannt die neueste Folge.
  • Samstags gehe ich jetzt immer zum Weight Watchers Treffen und Sonntags zum Yoga. Ich habe mir ja schließlich vorgenommen wieder fitter und gesünder zu werden. Um diese beiden Ziele zu erreichen, gibt es nun diese beiden festen Termine
  • Mittwochs und Sonntags sollen jeweils neue Blogbeiträge veröffentlich werden. Auch das trage ich mir idealerweise direkt fest mit Thema ein, damit ich es nicht vergesse. Idealerweise ist der Mittwochs Beitrag sowohl geschrieben als auch bereits geplant. Das heißt, da muss ich nichts mehr machen. Aber für alle Fälle, will ich das trotzdem im Blick haben

Zusätzliche Pläne

Und dann kommen all die Dinge, die ich mir vornehme, die andere konkrete Termine vorbeiten, die alltäglichen Verpflichtungen usw.

  • Wenn immer Mittwochs und Sonntags Blogbeiträge online gehen sollen, halte ich mir als To do fest Samstag zwei Beiträge zu schreiben. Idealerweise steht in meinem „Redaktionsplan“ auch das Thema. Hierzu schaue ich schnell in meinem Plannerteil „Blog“ nach. Und übetrage mir die Themen
  • Donnerstag Abend möchte ich einkaufen gehen, da ich Mittwoch abend platt sein werde, sollte ich Dienstag abend die Einkaufsliste schreiben. Den Menüplan für kommende Woche (KW4) muss ich ebenfalls schreiben, sonst kann ich ja nicht einkaufen gehen
  • Außerdem noch ein kleiner Reminder Dienstag früh ins Bett zu gehen. Aus dem Urlaub heraus, fehlt mir hier noch etwas die Disziplin. Das zeigt auch mein Schlaftracker, dass ich viel zu wenige Stunden Schlaf bekomme.
  • Freitag/ Samstag steht putzen auf dem Plan. Hierzu schaue ich in meine Haushaltsaufgaben-Übersicht und übetrage eine zusätzliche Aufgabe zu den Standardsachen, die ich jede Woche mache
  • Sonntags mache ich immer meine Wochenplanung für die nächste Woche und die Maniküre ist mal wieder dran

Übergeordnete Themen der Woche

Der Happy Planner bietet links an der Seite eine Spalte für weitere Notizen. Aber das böte sich auch für eine individuelle Wochenplanung in einem Bullet Journal an.

Hier trage ich mir sowohl die wichtigsten To do’s für diese Woche ein als auch Dinge, die für diese Woche auf dem Plan stehen z.B. dass die Hundebettchen, die ich neu bestellt habe, nachdem Timmy das eine komplett auseinander genommen hat, endlich kommen sollte. Da ich hier nicht den genauen Tag kenne, habe ich es mir für die Woche vermerkt und kann es dann abhaken.

Meine Kommandozentrale

Für mich ist meine Wochenplanung, meine Kommandozentrale. Hier findet sich alles wieder aus den anderen Teilen meines Planners, meine Ziele, bereits feststehende Termine, aber auch Elemente aus meinen Collections.

In meiner Wochenplanung kommt alles zusammen und definiert meine Woche. Das fühlt sich entlastend an. Denn ich muss dann in der Woche nur darauf schauen, was ich an dem jeweiligen Tag tun muss.

Folglich ergänzt sich über die Woche die eigentliche Planung weiter. Ich hake ab, was ich erreicht oder verledigt habe und kennzeichne Dinge, die verschoben wurden. Das fühlt sich gut an.

Das mag vielleicht etwas kontrolliert wirken, aber zumindest mir hilft, mein Alltagschaos im Griff zu haben. Und für mich fühlt es sich gut, wenn ich das Gefühl habe, dass ich mein Leben steuere und nicht das Leben mich.

Am Ende der Woche …

Nächsten Sonntag zeige ich euch dann das Endergebnis

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