Job Bullet Journal – perfekt für Studium oder Job

Zurück zur Arbeit

Mein Urlaub ist vorbei, morgen geht es wieder ins Büro. Ich hatte mir eine kleine To do Liste geschrieben an Vorbereitungen, um gut organisiert morgen wieder ins Büro zu starten. Mein Business-Handy laden, meine Laptoptasche packen und unter anderem mein Job Bullet Journal aufsetzen.

Wenn du dich jetzt fragst, was ein Bullet Journal überhaupt ist, empfehle ich dir folgenden Beitrag. Und du solltest dich unbedingt öfter auf meinem Blog herumtreiben, so oft wie es hier um Planner und Bullet Journals geht. 🙂

Ich finde ein ganz klassiches Bullet Journal für den Job oder das Studium perfekt. Warum? Anhand von 5 Gründen und mit Hilfe meines Job Bullet Journal Setups zeige ich euch, warum es auch perfekt für euch ist.

Mein Job Bullet Journal

Mein privates Bullet Journal habe ich aufgesetzt und bin super happy damit. (Hier der Link dazu, falls euch mein Happy Planner Bullet Journal Hybrid interessiert.) Und wie ich euch schon in meinem Leitfaden zum perfekten Planner (den Link, wenn ihr euch noch nicht sicher seid, wie euer perfekter Planner 2018 aussehen soll, findet ihr hier) erzählt habe, habe ich mich auch dieses Jahr dafür entschieden ein separates Bullet Journal für den Job zu führen. Warum? Ich erkläre es euch gleich.

In meinem Job Bullet Journal habe ich mich für einen sehr funktionalen reduzierten Ansatz entschieden. Hier geht es um Schlichtheit und Einfachheit.

Mein Key

Mein Key unterscheidet sich in meinem privaten Bullet Journal nicht von meinem Job Bullet Journal. Das macht auch Sinn. Auf diese Weise habe ich die Logik verinnnerlicht und muss nicht umdenken.

Key

Mein Future Planning

Sechs Monate im Überblick geben mir auch in meinem Job Bullet einen guten vorausschauenden Überblick über wichtige Themen, die demnächst antstehen.

Insbesondere langfristige Termine z.B. eine Seminararbeit, die vielleicht noch viele Monate weg erscheint, aber trotzdem langfristiger Vorbereitung erfordert (ich denke da immer nur an diese Fachbücher, die ewig ausgeliehen waren). Solche Dinge geraten gerne in Vergessenheit, wenn man sich diese diese nicht vor Augen führt. Für mich ist das ein Riesenvorteil ein papierhaften Systems gegenüber eines digitalen.

Meine Monatsübersicht

Ich starte den Monat Januar mit einer klassischen Übersichtsseite. Rechts ein kleiner Kalendar, links die wichtigsten Termine und Themen für diesen Monat. Das hilft mir mich für Januar zu strukturieren. Was ist wirklich wichtig?

Monatsübersicht

Dann folgt eine recht klassische Monatsübersicht.

Monatsübersicht

Hier trage ich dann wichtige Deadlines und sehr wichtige Termine ein. Das hilft mir diese Themen entsprechend vorzubereiten. Nichts emfpinde ich als unproffessioneller, wenn die Leute viel zu spät erst merken, dass morgen eine wichtige Deadline ist. Ich möchte für den ganzen Monat meine Deadline kennen, so kann ich zurückplanen und meine Arbeit bzw. die meines Teams entsprechend einteilen.

Meine To do Liste

Natürlich! Kein Bullet Journal ohne eine To do Liste. Diese ist vor allem von unermeßlichen Wert im Zusammenspiel mit meinen Meeting-Notizen. Ich trage hier alle meine To do’s einmal im Monat zusammen und ergänze weitere aus meinen Meetings.

To do Liste; Aufgabenliste

Meine Wochenplanung

Das übertrage ich dann auch in die Wochenplanung. Z.B. habe ich Mitte des Monats eine wichtige Deadlline für eine Unterlage. Meine Erfahrung sagt mir, dass ich inkl. Abstimmungen ca. 1,5 Wochen für die Erstellung der Unterlage brauche,  dann muss ich bis Ende kommender Woche angefangen haben.

Gleichzeitig übertrage ich wichtige Termine aus der Monatsübersicht in die Wocheübersicht und ergänze diese um alle weiteren Termine, die ich in meinen digitalen Kalendar habe. Das mache ich nicht, um eine Terminübersicht zu haben. Das mache ich, um mir diese Termine vor Augen zu führen und damit danach im Kopf zu klassifizieren. Welcher Termin ist wichtig? Für welchen Termin, muss ich welche Vorbereitungen treffen? Habe ich für wichtige Termine eigentlich schon eine Agenda?

Wochenplanung

Platz für Notitzen

Hier kommt ein wesentlicher weiterer Vorteil des Job Bullet Journals zu tragen. Dieser gilt natürlich gleichermaßen auch fürs Studium. Ich gehe in ein Meeting, mache mir Notizen. Und diese befinden sich am gleichen Ort, wie meine Planung. Das ist großartig!

Bei der Erstellung der Notizen, wende ich den Key an. Das vereinfacht die Nachbereitung meiner Meetings wesentlich. Mit Hilfe von Textmarkern, sehe ich auch später auf einen Blick, wo wichtige Informationen sind und To do’s.

Wenn ich dann meine nächste monatliche To do Liste erstelle, gehe ich nochmal alle Meetings vom Vormonat durch, um sicher zu gehen, dass mir nichts durchgerutscht ist.

5 Gründe, warum ein Bullet Journal perfekt für Studium oder Job ist

Und hier nochmal auf einen Blick zusammengetragen, meine 5 Gründe, warum ich ein Bullet für das perfekte Werktzeug für Job und Studium halte. Schade dass ich es erst jetzt entdeckt habe. Ich wäre eine deutlich bessere Studentin gewesen. 🙂

Pyramädiale Logik der Planung

Vom Future Log, zur Monatsplanung bis hin zur Wochenplanung, ist die aufbauende Logik perfekt um sicherzustellen, dass wichtige Themen und Deadlines zeitgerecht initiert werden.

Danke des Bullet Journals, bin ich viel strutkurierter, organisierter und zielorientierter.

Planung und Dokumentation an einem Ort

Meine Meetingnotizen und meine Planung wirken sich gegenseitig aufeinander aus. Ich nehme aus Meetings To do’s mit oder veränderte Termine/Deadlines. Das übertrage ich entsprechend wieder.

Ich weiß, ich habe ein wichtiges Meeting, weil das so in meiner Monatsplanung steht. Also bereite ich schon Tage vorher meine Agenda für diesen Termin vor. Daraus ergibt sich evtl. der Gedanke, dass eine oder andere vorher zu recherchieren. Dieses neue To do nehme ich wieder auf meine To do Liste.

Strukturierte Nachbereitung von Notizen (dank Key)

In jedem Meeting verwende ich meinen Key. Vor dem Meeting habe ich eine Agenda für mich aufgesetzt. Diese hake ich im Gespräch nacheinenader ab. Ich mache Notizen und kennzeichne diese als Information. Ich nehme ein To do auf.

Nach dem Meeting, nehme ich mir 5 Minuten, gehe meine Notizen durch und hebe mit meinen Textmarkern noch einmal To do’s und besonders wichtige Dinge hervor.

Der Key hilft mir, dass jedes Meeting sehr effizienzt nachbereitet wird und damit wichtige Informationen oder Aufgaben nicht verloren gehen.

Flexibilität

Bullet Journal kann komplett auf meine Bedürfnisse angepasst werden. Ich bin Student, also erfasse ich in meinem Monatssetup noch ein Semesterplan. Als Designerin, brauche ich Platz für Konzeptzeichnungen, genauso wie für inspirierende Scraps, die aus einem Magazin gerissen habe. Mein Leben besteht aus Excel, also scribble ich die Pivottablle vorher in meinem Notizbuch vor.

Mobilität

Planner, Notizen und Konzepte gebündelt in einem B5 (in meinem Fall) schlanken Notizbuch, dass ich überall hin mitnehmen kann. Es nimmt nicht viel Platz. Es braucht keinen Strom, es muss in keinen Flugmodus. Und es sieht immer gut vorbereitet und professionell aus. 🙂

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