Bullet Journal Happy Planner Hybrid – mein Quartals Review

Happy Planner; Planner Review; Quartal 1;

Der Frühling ist da, Zeit für ein Planner Review

Es ist endlich Frühling. Letztes Wochenende hatten wir noch Eisregen und dieses Wochenende saßen mein Mann und ich heute morgen auf der Terasse und haben in der Sonne gefrühstückt. Purer Luxus. 🙂

Ich schüttele meinen Winterschlaf ab und werde endlich wieder etwas reger und aktiver. Ich bin einfach kein Wintermensch.

Und mein Bullet Journal Happy Planner Hybrid wird 3 Monate alt. Zeit einen Blick zurück zu werfen. Passt alles noch? Hilft mir mein Planner noch meine Ziele zu erreichen? Funktioniert mein Ansatz oder hat sich das eine oder andere überlebt. Ich wollte doch schlicht und funktional sein, habe ich durchgehalten? Und insgesamt wo stehe ich eigentlich in meinen Zielen.

Falls ihr nochmal nachlesen wollt, wie mein Planner Setup 2018 war, hier ist der Link zu dem entsprechenden Beitrag.

Mein Planner Januar bis März 2018

Womit bin ich super zufrieden?

Grundsätzlich bin ich super happy mit der Bullet Journal Happy Planner Mischung. Es ist einfach das beste aus zwei Welten. Wenn es mal schnell gehen muss, wenn ich mal wieder super viel Stress habe, dann muss ich nicht erst ewig Linien in einem Notizbuch ziehen. Ich nehme mir einfach meine Monats- und Wochenseiten, die beim Happy Planner dabei sind und plane.

 

Auf der anderen Seite habe ich meine individuellen Seiten wie z.B. meine Motivationsseite für meine Ziele 2018. Da ich ja mit dotted Papier arbeite, kann ic alles so gestalten, wie ich es brauche und möchte.

Die Illustrationen sind übrigens von einer Künstlerin, die auf etsy gefunden habe. (Hier mal der Link zu ihrem Shop.)

Gleichzeitig habe ich aber neue Listen erstellt, wie z.B. Ideen für mein Art Journal.  Das ist die Freiheit wie sie mir nur ein Bullet Journal liefert. Und dank der Disc-Technik des Happy Planner, hänge ich einfach zusätzliche Seiten dort ein, wo immer ich es brauche.

 

Also für jeden, der feststellt, dass ein Bullet Journal etwas Großartiges ist, aber doch für Basics ein paar Grundstrukturen genießt, kann ich diese Hybrid Lösung nur absolut empfehlen.

Insgesamt haben alle Seiten aus der Monatsplanung super funktioniert. Und ich habe es sogar fast immer geschafft, mich wirklich stärker auf die Funktion und Inhalt zu fokussieren, anstatt mich in schönen Seiten zu verlieren. Mein Problem ist nämlich, dass ich einfach nich zeichnen kann und die Seiten dann nicht so schön werden, wie auf Instagram. Dann bin ich frustriert und nutze meinen Planner nicht mehr. Und das ist ja wohl nicht Sinn der Sache!

Auf der anderen Seite, habe ich dann doch wieder angefangen meine Wochenseiten zu dekorieren. Aber deutlich weniger als vorher. Und ich muss sagen, ich bin ziemlich happy mit dieser Balance. Mittlerweile klebe ich sogar Fotos von der jeweiligen Woche in den Planner. Und wie meine Schwester schon sagte, jede Seite ist schöner, mit einem Foto von Timmy (meinem Hund) darin. Zumindest für mich. 😉

Was hat nicht so gut funktioniert?

Aber es gibt auch ein paar Dinge, die gar nicht oder nur schlecht funktioniert haben in meinem Bullet Journal Hybrid.

Wenig Listen fokussiert auf das Wesentliche

Die Idee war ja eigentlich, dass mein Planner so fokussiert und reduziert ist, dass er auch mobil ist. Das heißt, dass ich ihn überall mitschleppen kann, um mir schnell Notizen machen zu können. Die Muse küsst ja gerne an unmöglichen Orten. Mich besonders gerne morgens beim Zähneputzen vor dem Badspiegel. Da hilft der mobile Planner dann aber auch nicht mehr. 😉

Nun mein Planner ist jetzt schon, obwohl ich immer nur den aktuellen Monat mitschleppe, so aufgebläht, dass er undhandlich und zu schwer ist, ihn jeden Tag in meiner Handtasche mit mir herumzuschleppen. So viel dazu . 🙁

Das liegt vor allem an meinem Cockpit. Dort sollten ja eigentlich nur die wichtigsten Sammlungen enthalten sein. Aber dann kamen Listen zum Thema CREATIVATION (falls ihr jetzt nicht wisst, was das ist, hier undbedingt mal nachlesen), Art Journal, Fitness- und Health-Tracking usw. dazu. Das widerspricht natürlich total der Idee dass sich in der Kategorie Cockpit nur die wichtigsten Informationen wiederfinden.

Es läuft darauf hinaus, dass ich noch ein paar zusätzliche Kategorien anlege. Welche das genau werden, bin ich mir noch nicht ganz so sicher. Das sind so die aktuellen Überlegungen:

  • Health&Fitness
  • Finanzen und Pläne
  • Art Journal
  • Collections (damit das Cockpit wirklich auf das wesentliche fokussiert ist)

Damit wird der Planner natürlich noch dicker und sperriger, als er heute schon ist

Ein mobiler privater Planner, mit allem an einer Stelle

Damit wird es doch wieder einen dritten Planner geben (neben meinen Job-Bullet Journal, hier mal der Link). Einen kleinen Planner, den ich gut überall hin mitschleppen kann. Ehrlich gesagt, habe ich den auch schon ausgesucht und bin dabei komplett dem Shiny-Object-Syndrom verfallen. Es sollte ja eigentlich nur wieder ein Travellers Journal werden. Und dann habe ich das große schwarze Loch namens TN B6 entdeckt. Oh mein Gott. Aber dazu schreibe ich euch noch einen separaten Beitrag.

Selbstbewusst gelassen und gesund

Und dann bin ich nicht so happy, was meine Ziele 2018 betrifft. Ich will mich ja endlich gesünder ernähren, wieder mehr Sport machen und abnehmen. Was das betrifft, funktioniert gerade gar nichts. Und es ist immer das gleiche. Ich habe Stress oder bin sonst wie irgendwie schlecht drauf, dann brechen alle guten Vorsätze in sich zusammen und ich futtere mit Begeisterung Petit Fours als wären es Jelly Beans.

Learnings für mein Planner April/Mai Setup

Es werden wieder drei Planner werden. Das hat schon letztes Jahr gut funktioniert.

  • Ein Job Planner. Da ändere ich nichts. Der funktioniert schon seit Jahren, so wie er ist.
  • Ein großer privater Planner für zu Hause
  • ein kleiner mobiler privater Planner für die Handtasche

Mehr Fokus auf Gesundheit und Fitness, was sich nun ebenso wie meine Finanzstrategie 2018 jeweils mit einer eigenen Kategorie in meinem Planner wiederfindet.

Und wenn Stress immer der Grund ist, warum ich meine Gesundheits- und Abnahmeziele nie erreiche, dann plane ich den Stress einfach ein.

Am besten schaut ihr hierzu mal dieses Video von Alexa.

 

Falls ihr nicht so gut im Englischen seid oder gerade einfach keine Lust habt das Video zu schauen, hier mal in Kürze Ihre Kernaussage. Am besten ist, aber dass ihr das Video schaut

Die Erfahrung zeigt, dass wir immer das gleiche tun, und uns wundern, dass wir unser Ziel trotzdem nie erreichen. Kennt ihr das Zitat von Einstein und dem Wahnsin? Die Frage, die wir uns also stellen müssen, ist, was hindert uns eigentlich wirklich daran, unser Ziel zu erreichen. Und was können wir tatsächlich selbst beeinflussen?

Bei mir ist es der Stress, insbesondere aus meinem Job. Ich habe Zeiten, da schaffe ich nicht mal eine Mittagspause zu machen.  Also könnte ich jetzt versuchen den Stress zu beseitigen. Aber das ist dumm. Das habe ich jahrelang versucht. Ich bin nun einmal in meinem Job zu einem bestimmten Grad fremdbestimmt. Das werde ich nicht ändern können. Und kann, entgegen aller Versuche, auch nicht ändern, wie ich auf Stress reagiere. Also sollte ich den Stress einfach einplanen.

Der Gedanke ist so einfach, dass es mir peinlich ist, dass ich niemals darauf gekommen bin. Und das ist der Rat, den sie einem hier gibt. Frag dich was der wahre Kern des Problem ist und welche Lösung du selbst in der Hand hasst.

Fazit

Ich bin total happy mit meinem Bullet Journal Happy Planner Hybrid 2018. Er hilft mir entspannt durch die Woche zu kommen, es macht Spaß ihn zu verwenden, alle meine Ziele und to do’s sind auf einen Blick erkenntlich. Ich bin dem Planner Peace so nah, wie schon lange nicht mehr.

Es hat mir sehr geholfen, mir gleich zu Jahresanfang sehr fokussiert Gedanken darüber zu machen, was ich eigentlich brauche. Falls ihr gerade neu in das Thema startet, hier mein Leitfaden zum perfekten Planner 2018.

Gleichzeitig gibt es ein paar Dinge, die ich noch verbessern muss. Und das ist in Ordnung. Macht ja auch Spaß. Also auf zum Setup für April/Mai.

Und wie geht es euch mit eurem Planner für 2018? Verwendet ihr einen oder seid ihr überzeugte Post-its Planner? Seid ihr zufrieden mit eurem Aufsatz für dieses Jahr, oder gibt es ein paar Dinge, die man verbessern könnte.

 

 

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