Bullet Journal : Monatssetup Januar

Monatssetup Januar

Mein Bullet Journal

Der Januar ist da, der Ernst des Lebens hat begonnen. Zeit euch zu zeigen, wie ich strukturiert meine Monatsplanung Januar in meinem Bullet Journal Hybriden angehe.

Mein Bullet Journal 2018 ist ein Hybrid. Es ist eine Mischung aus Happy Planner und Bullet Journal. Nirgendwo wird dies deutlicher als in der Monatsplanung.

Hier findest du mein Setup für 2018, falls du diesen nicht kennen solltest.

Der Januar hat schon begonnen, aber ich gehe erst am 08.01. wieder ins Büro. Also hatte ich noch ein paar Tage Zeit herum zu schlumpfen. Aber nun fängt das richtige Leben wieder an, Zeit sich aufzurichten, den Planner zu strukturieren und sich einen Überblick über seine Termine zu verschaffen. Und nicht zu vergessen sicherzustellen, dass ich trotz Alltag auch meine Ziele sauber umgesetzt bekomme.

Mein Monatssetup Januar

07

Noch ist der Januar sehr leer, aber ich hab schon ein paar Post-its mit Merkern hinein geklebt. Das mache ich immer, bevor ich richtig plane. Alles was schon einfliegt, wird erstmal in Form von Post-its auf der Seite gesammelt.

Erster Schritt: Die Monatsseiten aufsetzen

Mein Monatssetup Januar in meine Bullet Journal besteht aus fertigen Happy Planner Seiten, aber auch aus Seiten, die ich am Computer vorbereitet habe und nur noch drucken muss und Seiten, die entsprechend meines Bedarf schnell auf dem dotted Papier gestalte.

Zum einen habe ich die Monatsübersicht und die Wochenseiten (eine Woche auf einer Doppelseite) aus dem Happy Planner.

Zum anderen habe ich folgende Seiten ergänzt:

  • eine Halbe Seite für die Menuplanung und einen Habbit Tracker auf der Rückseite. Hier habe ich nun genug Platz um mir meine WW Punkte pro Tag und pro Woche aufzuschreiben. Und gleichzeitig sind meine drei zentralen Habbits für Januar (Schlafen, Wasser und Sport) direkt in meiner Woche verankert, statt alls separate Seite weiter hinten. Letzteres hat in der Vergangenheit nicht gut funktioniert.
  • mein Dashboard für Januar ergänzt; hier erfasse ich meine fokussierten Ziele, wichtigen Themen, Erinnerungen oder was mir sonst so für Januar wichtige erscheint
  • eine Doppelseite für meine To do’s
  • Mein Haushaltsplan
  • Mein Ausgabentracker
  • als Abschlusseite für den Monat – mein Monatsreview

Zweiter Schritt: Überblick verschaffen

Ich blättere zurück zu meinem Future Planning. Hier finden sich im Bestfall die ganzen Termine, die ich über die Monate hier ansammle. Ok, das ist aktuell noch sehr übersichtlich, aber das wird sich über die Wochen weiter füllen. Danach checke ich die Geburtstagsliste. Ok, schon mal zwei Geburtstagskinder.

Dann schaue ich kurz auf meine Ziele 2018. Ok, die Sporteinheiten sind bereits ausgewählt, die sich in meiner Monatsplanung wieder finden müssen und ebenso möchte ich zukünftig regelmäßig einen Review in meinem Blog machen. Auch das muss hier rein.

Ich werfe einen Seitenblick in meinen Jobkalender. Es geht nicht darum, diese Termine hier aufzuführen, aber es kann Auswirkungen auf private Termine habe. Z.B. wenn ich beruflich verreise, muss ich dies auch in meine, privaten Kalendar vermerken, da ich dann z.B. nicht kochen, nicht Haushaltsaufgaben  oder Sporteinheiten einplanen kann

Zu aller letzt stimme ich mit meinem Mann ab. Evtl. hat er Dinge für Januar schon in seinem Kalender stehen, die ich aber noch nicht weiß. Ja, sein Cousin kommt nach Frankfurt. Aha, gut zu wissen.

Dritter Schritt: Konkrete Planung

Erst jetzt fange ich an ganz konkret in die Planung und Befüllung meiner Seiten einzusteigen.

Mein Monthly Dashboard

Eigentlich ist die letzte Seite der der Wochenübersicht vom Happy Planner schon das Dashboard vom nächsten Monat. Da hier aber meine individuellen Seiten beginnen, habe ich den Monat überklebt, sodass aus diese Seite für den Januar gilt.

Erstmal übertrage ich die Geburtstage aus der Geburtstagsliste, meine Fokusziele für Januar und weitere wichtige Termine. Alles weitere füllt sich im Laufe des Monats.

Meine monatliche To do Liste

Ich überführe nun alle To dos aus meinem alten Planner und alle anderen Dinge, die ich entweder unter der Woche gesammelt habe oder sonst irgendwie herumfliegen.

Auf der To do Liste arbeite ich ebenfalls mit einem Farbcode. To do’s, die andere z.B. mein Mann erledigen muss, kennzeichne ich ebenso wie sehr wichtige oder zeitkritische Dinge.

Meine Haushaltsaufgaben

Ich schaue auf meine große Putzmasterliste und ergänze schon einmal die konkreten Aufgaben. Das sind zum einen die Standardsachen, wie Staubwischen, was ich jede Woche mache, aber auch Tätigkeiten aus der Monats- und Quartalsübersicht. Diesen Aufgaben stelle die KW gegenüber, sodass ich dann immer abhaken kann, in welcher Woche ich es erledigt habe.

Meine Ausgaben

Hier habe ich mich für eine simple Tabelle entschieden: Datum/ Art der Ausgabe/ Zahlungsmittel und Betrag. Zuletzt bewerte ich noch ob es eine notwendige und unnötige Ausgabe war. Dies tue ich mit Hilfe eines farblichen Ampelsystems.

Mein monatlicher Review

Auch diese Seite wird sich erst über die Wochen füllen.

Ziel der Seite ist, dass wenn ich merke, dass etwas besonders gut funktioniert, es mir gut geht oder schlecht, ich dies direkt hier aufschreiben kann. Wenn ich dann den Februar aufsetze, kann ich dann direkt Anpassungen vornehmen.

Abschluss

So nun blättere ich nochmal zum Abschluss durch meinen Monat. Er ist nicht so überbordend wie in der Vergangenheit, sondern auf das wesentliche reduziert. Das finde ich gut. Auf der anderen Seite, glaube ich, dass ich gut strukturiert bin, um am Mo wieder in den Alltag zu starten.

Damit kann ich jetzt in die Wochenplanung starten. 🙂

P.S.: Meine Wochenplanung für die KW 3 findest du hier.

4 Kommentare

  1. Oh… jetzt bin ich aber begeistert! Ich will es auch! Hihi… SOS Syndrom heißt das, gell? Naja, aber ich denke wirklich, dass es genau mein Ding sein kann. Also ich würde mich super super freuen, wenn Du Deine vorgefertigten Seiten mit mir teilen würdest. Da ich am PC nicht so fit bin, kann ich ich mir das nicht so erstellen. Danke Dir nochmal für alle Deine Impulse und Ideen. Kann kaum fassen, dass hier noch niemand kommentiert hat! Unglaublich. Du hast das super gemacht. Und für mich die Chaotin könnte Dein Leitfaden vielleicht lebensrettend sein. Ich fange mich schon sogar auf ein neues strukturiertes 2018 freuen. Dicker Drücker und DANKE, Karo

    1. Hallo Karo. 🙂 Das freut mich total, dass es dir gefällt. Ich suche dir mal die neuen digitalen Seiten raus und lade sie hoch. Schaffe es aber leider erst zum Wochenende. Als dotted Papier verwende ich das hier. Das lässt sich sowohl gut bedrucken als auch beschreiben. Ich hoffe, dein fertiger Planner hilft dir so gut wie mir. Bin schon gespannt, was du so berichtest. Ganz liebe Grüße

      1. Hallo liebe Karo. Nochmal ganz lieben Dank für deinen total lieben Kommentar. Ich hab mich so darüber gefreut. Hoffentlich helfen dir die Vorlagen weiter und du hast ganz viel Spaß und vor allem Erfolg mit deinem Planner in 2018. Falls du es noch nicht gesehen haben solltest, hier ist der Beitrag mit den Vorlagen. Fühl dich gedrückt, Honey

        1. Liebe Honey, natürlich hab ich sie entdeckt und freue mich sehr darüber! Vielen Dank, dass Du so großzügig, Deine Vorlagen uns zur Verfügung stellst. Ich bin auch sehr gespannt, wie es mit meiner Planung weiter geht. Ich bin ein Chaot schlechthin und ich vergesse den Planer immer wieder, aber das muss sich dieses Jahr wirklich ändern. Ich habe mir den Montag als mein Planungstag für die Woche ausgesucht und bin gerade dabei, dank Deiner Seiten die Woche zu planen. Vielen herzlichen Dank auch für den Tip zu dem dotted Papier, das man bedrucken kann. Ganz liebe Grüße, Karo

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