Meine aktuelle Gesichtspflege – Update 2018

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Ich fühle mich immer wahsinnig unsicher, wenn ich einen dicken fetten Pickel im Gesicht habe, am besten noch direkt auf der Nase, damit es ja jeder sieht. Seitdem ich meine Gesichtspflege perfektioniert habe und auch konsequent durchziehe, passiert das Gott sei Dank nicht mehr.

Hier also im Folgenden meine Tipps rund um das Thema Gesichtspflege.

Ich schreibe ja eher selten über so Beauty Themen, da ich nicht ständig Neues ausprobiere und daher auch nicht wirklich ständig etwas darüber zu erzählen habe, folglich würde mich mal von euch interessieren, ob das Thema so ab und zu doch für euch zur Abwechslung mal ganz interessant wäre. Schreibts mir in die Kommentare, würde mich eure Meinung interessieren.

Die drei Grundregeln einer guten Gesichtspflege

  1. Die Pflege muss zu den Bedürfnissen des Hauttyps passen
  2. Dranbleiben!
  3. Du bist, was du ist

1. Hauttyp und Gesichtspflege

Ich habe Jahre gebraucht, bis ich die richtige Pflege für meine spezifischen Bedürfnisse gefunden habe und vor allem auch verstanden habe, welches die spezifischen Bedürfniss meiner Haut sind.

Ich bin kein Experte für Dermatologie, folglich ist diese Gesichtspflege explizit für meinen Hauttyp und basiert auf meinen Erfahrungen. Aber der eine oder andere allgemeine Tipp hilft euch vielleicht auch weiter, wenn ihr nicht genau meinen Hauttyp habt.

Insgesamt habe ich eine sehr trockene Haut, die extrem viel Pflege braucht. Gleichzeitig bekomme ich aber regelmäßig Pickel im Gesicht. Komisch, oder? Vor allem ich glaube, ich hatte in meiner gesamten Pubertät vielleicht 5 kleine Pickel, als erwachsene Frau ist das ein richtiges Problem für mich.

Ich habe lange versucht den Hautunreinheiten mit den üblichen Produkten Herr zu werden. Und genau das war falsch. Die meisten Produkte für Hautunreinheiten gehen von einer öligen fettigen Haut aus und trocknen die Haut aus. Das ist bei einer bereits sehr trockenen Haut total kontraproduktiv.

Ich habe lange geglaubt, dass ich eine sogenannte Mischhaut habe. Das ist Bullshit, meine Haut ist trocken und ich bekomme trotzdem Pickel. Warum? Das ist jetzt meine persönliche Hypothese, wie gesagt, ich bin kein Experte für solche Themen. Meine Haut ist trocken und generiert einen Übermaß an Öl und Fett um sich zu schützen, das verstopft stellenweise die Poren, Pickel sind das Ergebnis. Folglich muss ich meine Haut nicht austrocknen, sondern mit so viel Feuchtigkeit wie irgend möglich versorgen.

2. Konsequent dranbleiben

Eigentlich ziemlich dumm. Jetzt hat man endlich begriffen, was man tun muss, um eine gesunde natürlich schöne Haut zu haben und ist einfach nur etwas faul.  Also ich bin faul. 🙂

Gerade bei einer trocknen Haut, ist es wahsinnig wichtig dran zu bleiben. Die Haut braucht Feuchtigkeit, das heißt jeden morgen und abend reinigen und pflegen.

Ein besonders schlimmes Laster, ich war abends wege, hab mich natürlich geschminkt, und abends bin ich einfach zu müde, um mich vernünftig abzuschminken. Absolutes No Go, wenn man Probleme mit seiner Haut hat. Schmincke ist wie eine künstliche Schicht auf der Haut. Die Haut muss aber insbesondere in der Nacht atmen können, um zu regenieren.

Noch ein Tipp, da ich dies schon ein paar Mal mit Freundinnen besprochen habe. Schmincke geht nicht mit ein bißchen Wasser runter. Ich benutze ein sanftes Reinigungsgel und einen Schwamm, der auch gleichzeitig meine Haut sanft peelt. Selbst wenn ich nach einem langen Tag glaube, das ganze Make-up ist doch eigentlich schon längst verschwunden, es kommt doch immer noch etwas Farbe runter.

3. Ernährung spielt ebenfalls eine Rolle

Ich spare mir an dieser Stelle die üblichen Hinweise rund um fettige Ernährung vs. gesunde ausgewogene Ernährung. Ich glaube, das sollte jedem grundsätzlich klar sein. Gegebenfalls ist es hier nur ein kleiner Anreiz, dass man auch eine schöne Haut von ausgewogener Ernährung bekommt.

Ich möchte an dieser Stelle noch einen ganz anderen Hinweis geben, der auf eigener schmerzhafter Erfahrung beruht. Hautunreinheiten können auch ein Hinweis auf Lebensmittel Unverträglichkeiten seien. Eventuell gibt es. Lebensmittel, die dafür sorgen, dass ihr Pickel bekommt. Ich habe ziemlich viele Allergien bzw. Unvertägllichkeiten und es hat gedauert, bis ich alle identifiziert habe. Manche waren schnell durch eine direkte und mittelbare Reaktion meines Körpers erkenntlich, z.B. schwillt mein Mund an und juckt ganz furchtbar bei bestimmten Lebensmitteln. Bei anderen z.B. Milch hat es eine Weile gedauert, dass mein empfindlicher Magen, entspannter ist, wenn ich die Menge an Milch, die ich so zu mir nehme einfach reduziere. Seitdem ich keine Cappucinos mehr trinke und ich trinke literweise Kaffee, geht es meinem Magen deutlich besser

Also wenn ihr euren Hautproblem etwas auf den Grund gehen wollt, könnt ihr zwei Dinge tun. Entweder ihr führt mal eine zeitlag Buch über euer Essen und eure Hauntunreinheiten und schaut mal, ob es Auffälligkeiten gibt. Oder ihr streicht einfach mal auf Verdacht alle bekannten Auslöser und schaut, wie sich eure Haut entwickelt. Grundsätzlich ist es nicht einfach, wirklich den Auslöser zu identifizieren. Es kann einer sein, es kann aber auch das Zusammenwirken verschiedener Auslöser zu sein.

Meine aktuelle Gesichtpflege

So jetzt aber wirklich genug der Vorrede. Hier ganz konkret die Produkte, ich ich verwende und auch jeden mit dem gleichen Hauttyp empfehlen kann.

Schritt 1 Vorbereitung

Ich wasche meine Hände!  Mit unseren Händen fassen wir Türen, Sitze, Stangen, andere Menschen an. Unsere Hände sind ein Überträger von Keimen. Daher auch Hände weg vom Gesicht. (Ich bin so schuldig im Sinne der Anklage, ich hab ständig meine Hände im Gesicht.)

Danach reinige ich mein Gesicht erstmal mit lauwarmen Wasser.

Schritt 2 Reinigung

Wenn ich Make-up trage, wird erstmal das Make-up mit Make-up Entferner gereinigt. Morgens fällt dieser Schritt natürlich weg.

Danach verwende ich einen kleinen Konjac-Schwamm von Kiko, den ich wirklich liebe und meinen Gesichtsreiniger von der Firma Etat Pur. Letzere haben sich auf die Fahnen geschrieben, möglichst keine künstlichen Zusätze zu verwenden und Ihre Inhaltsstoffe sehr transparent zu machen.

Was ich immer wieder faszinierend finde, selbst nach dem Make-up Entferner kommt immer noch etwas Farbe runter, wenn ich mit dem Schwamm und dem Gesichtsreiniger mein Gesicht sanft einseife.

Jetzt kommt etwas ganz Wichtiges, was ich gar nicht genug betonen kann. Ich trockne mein Gesicht, aber nicht mit einem Handtuch, sondern mit einem breiten Wattepad. Warum?

Ich hab jahrelang einfach immer ein normales Handtuch verwendet. Ja, natürlich wurde das nach einer Woche gewaschen, aber selbst wenn. Zwischendurch hat dann mein Mann das auch mal benutzt, auch wenn er eigentlich sein eigenes hatte oder man hat schnell mal die Hände daran abgetrocknet, weil es gerade kein anderes gab. KATASTROPHE!

Selbst wenn ihr das Handtuch frisch nur fürs Trocknen eures Gesichts verwendet und danach sofort in die Wäsche tut, wascht ihr eure Handtücher immer auf 90 Grad? Ich nicht. Ich mache das ab und zu, um meine Waschmaschine und meine Handtücher immer mal wieder richtig grundzureinigen. Aber das ist kein ständiger Vorgang.

Daher ist für mich das Einmal-Wattepad, die sicherste Lösung und ein wesentlicher Treiber, warum meine Haut mittlerweile viel viel entspannter ist.

Schritt 3 Nochmal Reinigen und gleichzeitig Pflegen

Jetzt kommen meine geliebten Aveda Produkte zum Zug. Ich habe so ein Vier-Schritte System, das explizit auf trockene Haut abgestimmt ist.

Das System besteht aus drei Produkten:

  • eine Reinigungsmilch, welche die Haut nicht austrocknet und eigentlich auch schon direkt pflegt
  • eine Wasser zur sanften Folierung
  • und zum Schluss ein Toner zum Sprühen, welcher durch die vorher erfolgte Folierung tief einziehen kann und der Haut Feuchtigkeit gibt
  • Und zum Schluss kommt die Gesichtscreme

Schritt 4 Abschluss

Wenn ich mich fürs Bett bereit mache, trage ich noch eine Augencreme und eine  Gesichtscreme von Flora Mare auf. Die gibt meiner Haut sehr viel Feuchtigkeit.

Wenn es Richtung Tag geht, trage ich als zusätzlichen Feuchtigkeitsboost und als Untergrund für eine Foundation immer die Bobby Brown Base auf.

Wenn ich das mit meiner Gesichtspflege von vor zwei Jahren vergleiche, hat sich gar nicht so viel verändert an den Produkten, die ich verwenden. Aber es haben sich Details verändert, wie ich es verwende, eben z.B., dass ich kein Handtuch mehr benutze.

Meine Haut ist super entspannt und fühlt sich gepflegt an. Bin ich jetzt gänzlich von Hautunreinheiten befreit? Nein. Ich habe aber nur noch ab und zu einen kleinen Pickel, der nicht weiter auffällt. Und das ist eine deutliche Verbesserung!

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