Mein Leitfaden zum perfekten Planner 2018

Neues Jahr – Neuer Planner 2018?

Auf der Suche nach dem perfekten Planner 2018? Hier ist mein Leitfaden. Was wollt ihr mit eurem Planner alles erreichen? Welche 5 Sünden haben euch in der Vergangenheit vom Plannerfrieden abgehalten? Welches Plannersystem ist das richtige für euch? Damit auch für euch 2018 euer Jahr wird.

Ihr werdet bemerken, dass ich in diesem Beitrag auf Beiträge verlinke, die erst noch bald folgen. Daher besucht doch wieder diese Seite, wenn euch die Folgebeiträge interessieren.

Weihnachten ist vorbei – das neue Jahr klopft an die Tür

Es ist der 28.12. Weihnachten ist  schon wieder vorbei. Neujahr steht vor der Tür. Mein Bauch ist furchtbar voll. Gefühl habe ich die letzten Tage einerseits nur gegessen und viel Alkohol getrunken. Andererseits habe ich die Zeit mit meiner Familie genossen, wir haben viel geredet meist belangloses aber auch das eine oder andere ernste, und wir haben viel gelacht.

Mein Blick wendet sich dem neuen Jahr zu. 2018. Gleichzeitig wendet sich mein Blick zurück. Was für ein Jahr war 2017.

Mit dem neuen Jahr, kommen auch die guten Vorsätze für 2018. Und mit den guten Vorsätzen brauche ich auch wieder einen neuen Planner, der mir hilft mein Chaos in Grenzen zu halten und meine Ziele zu erreichen.

Und seien wir mal ganz ehrlich. Einen neuen Planner 2018 aufzusetzen macht einfach wahnsinnig viel Spaß. Nichts spiegelt die Essenz eines Neuanfangs wie ein weißes Blatt oder ein früher Morgen.

Falls dies euer erster Beitrag zum Thema Planner oder auch Bullet Journal ist, emfpehle ich euch hier mal nachzulesen, warum ich einen Planner bzw. Bullet Journal unentbehrlich finde.

Plannerauswahl

Es ist für euch bestimmt keine Überraschung, dass ich mir keinen Standard Planner gekauft habe. Ich bin mittlerweile verwöhnt. Ich will einen Planner, der komplett auf meine Bedürfnisse angepasst ist. Und das kann nur ein Planner sein, den ich selbst gestalten habe, also ein Bullet Journal. Das heißt aber gleichermaßen nicht, dass ich auch existierende Elemente verwenden kann.

2018 wird mein Bullet Journal Hybrid vor allem unter dem Motto Minimalismus stehen. Ein Vorsatz, den ich jetzt schon, wo ich ihn schreibe, fünf Mal hinterfragt habe. Ich bin sehr hin und her gerissen, was das betrifft.  Ich sehe meinen Lieblingsyoutubern zu, wie sie diese wunderschönen kunstvollen Planner gestalten, die voll von Kreativität, Ästhetik aber auch Funktionalität sind und bin ständig hin und hergerissen.

Möchte ich eher ein Steampunk Theme Travellers Journal, ein Filofax mit Dolce-Vita Mädchen Wochendesign, ein Bullet Journal voller Farben und Scrapbooking Elementen oder doch ein minimalistischen Bullet Journal-Hybriden im Happy Planner System? (Falls euch all diese unterschiedlichen Ausrichtungen interessieren, empfehle ich euch mal meinen Beitrag zu meinen Liebslings-Planner-Inspirationen).

Ahhhhhhhhh – Und was ist jetzt das richtige für mich?

Was muss der perfekte Planner 2018 alles können?

Nähern wir uns dem Thema mal ganz analythisch. Was brauche ich eigentlich? Welchen Bedarf muss mein Planner 2018 eigentlich abdecken? Was muss mein Planner erfassen, was muss er können?

Hier sieben Fragen, die euch helfen für euch zu strukturieren, wie euer Planner aufgebaut sein sollte:

  • Welchen Fokus hat euer Planner? Privat oder Beruflich? Das macht einen erheblichen Unterschied. Z.B. hat mein beruflicher Planner/Bullet Journal einen sehr viel stärkeren Fokus auf To do Listen und Notizen
  • Welches Kalendarium braucht ihr in eurem Planner?
    • Eine Jahresübersicht
    • Jeweils der Monat
    • Wochenplanung
    • Tagesplanung evtl. bis hin zu einer Stundenübersicht
  • Welche Themen wollt ihr in euerem Planner erfassen?
    • Sport und Abnahme
    • Finanzen und Haushaltsführung
    • Hobbies
    • Persönliche Entwicklung
    • Gesundheit und Wohlbefinden
  • Wie wichtig sind To do Listen? Monatliche oder vielleicht sogar wöchentliche To do Listen
  • Wieviel Struktur und Standard wollt ihr haben oder wieviel Freiraum für  Ideen, Inspirationen, Gedanken braucht ihr?
  • Wieviel Fokus wollt ihr auf Design, Kreativität, Ästhetik legen? Oder steht alles unter dem Diktat der Funktionalität und Minimalismus?
  • Soll der Planner mobil sein? Möchtest du den Planner immer bei dir haben oder soll er primär zu Hause liegen und wird nur abends bzw. am Wochenende benutzt?
  • Welche Ziele soll euch euer Planner helfen zu erreichen? Eine ganz zentrale Frage, den darum muss ich euer Planner herum ausgestalten.

In 2017 habe ich das mit drei Plannern gelöst. Und das war mir letztendlich zu viel. ich bin mir nur nicht sicher, ob es am Ende nicht doch darauf hinaus läuft. Allen Themen gerecht zu werden und trotzdem einen mobilen Planner zu haben, wird eine Herausforderung.

5 Gründe, warum es in der Vergangenheit vielleicht noch nicht geklappt hat

Entweder startet ihr gerade komplett neu mit dem Thema, vielleicht habt ihr aber schon genau wie ich Erfahrungen mit einem Planner gesammelt. Und diese Erfahrungen sind wertvoll. Was hat in der Vergangenheit funktioniert und was nicht? Und warum?

  • Habt ihr eueren Planneraufsatz konsequent umgesetzt oder habt ihr so wie ich zu unbeliebten Themen drei Monate Lücken mit euch herumgeschleppt?
  • Habt ihr immer konsequent euren Planner geführt oder gab es Ausfälle? Und wenn es Ausfälle gab, woran hat es gelegen?
  • Seid ihr ständig am Zweifeln, ob euer Plannersystem für euch richtig ist?
  • Gestaltet ihr ständig Dinge um dann nach anfänglicher Begeisterung festzustellen, dass es für euch nicht funktioniert oder seid schon an der nächsten Umgestaltung dran?
  • Seid ihr mehr am Gestalten/Zeichnen/Plannen dran, als die Dinge tatsächlich mal umzusetzen?

Dann habt ihr vielleicht eueren Planner-Frieden noch nicht gefunden.

In diesem Zusammenhang möchte ich euch gerne ein Video eine meiner Inspirationsquellen „Alexis aka Miss Trenchcoat“ ans Herz legen. Es geht um Planner Frieden (also Zufriedenheit und Vertrauen, das ihr das richtige Plannersystem für euch gefunden habt) und fünf Gründe, warum das vielleicht noch nicht der Fall ist.

Hier mal in Kürze wiedergegeben, falls ihr gerade keine Lust habt, das Video zu schauen, oder mit den Englischen etwas unsicher seid:

  1. Ein unvollständiges System –  das geniale am Bullet Journal ist ja gerade, dass ihr entsprechend euer Bedürfnisse alles zusammen bringt an einem Ort. Ein vollständiges Bild, ein Kontrollzentrum. Kennt ihr das Gefühl, dass ihr zu viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten sollt und ja nichts vergessen dürft? Ich bin dann ständig gestresst, weil ich Angst habe etwas zu vergessen. Deswegen ist mein Planner 2018 so wichtig für mich. Darin möchte ich alles ausspeichern dürfen, wann immer es mir einfällt, damit ich entspannt alles abarbeiten kann.
  2. SOS = Shiny Object Syndrom – Ich liebe diesen Ausdruck! Und ich bin ja so schuldig im Sinne der Anklage. Ich sehe ein Video oder ein Bild auf einem Blogg, bin sofort verliebt und schmeiße mein System über den Haufen, weil ich das unbedingt auch haben möchte, auch so machen möchte. Denn es sieht ja sooooo hübch aus.
  3. Planen wie andere Planen aber mit vollkommen anderen Prioritäten – Das hat etwas mit SOS zu tun, aber geht doch inhaltlich viel weiter. Ja, ich finde es toll, wie die Seiten so mancher Planner auf Pinterest oder youtube ausschauen, aber das würde für mich nie funktionieren, denn ihr Fokus ist ein ganz anderer als meiner. Meine Seiten sind viel voller, nicht weil ich mehr mache, sondern weil ich ganz andere Themen in meinem Planner erfasse, als sie. Ich habe andere Prioritäten. Es ist wichtig, dass ihr euch fragt, was der Planner für euch leisten soll, welche Themen ihr darin erfasst. Daher kann Inspiration bei anderen super sein, aber ihr und ich müssen uns immer fragen, was sind eigentlich unsere Ziele/ Prioritäten, die wir erreichen wollen.
  4. Form ist wichtiger als Funktion – ein schwieriges Thema und auch eine Frage der persönliche Einstellung. Wie wichtig ist Design und Form in euerem Planner? Ich weiß, dass es für mich wichtig ist. Es muss ein bißchen hübsch sein, sonst werde ich meinen Planner 2018 nie in die Hand nehmen. Andererseits darf die Form nicht wichtiger sein als der Inhalt. Ansonsten sollte ich mich besser auf Scrapbook-Seite vaustoben. (Falls du dich gerade fragst, was das ist, kannst du gerne mal hier zum Thema „Warum Scrapbooking im Bullet Journal gut für die Seele ist“ nachlesen.)
  5. Produktivität ist das eigentliche Problem – Hierin gibt es meines Erachtens zwei Aspekte. Plant man richtig. Also erfasst man im Planner, die Dinge, die einem wirklich helfen, seinen alltäglichen Wahnsinn und seine Ziele im Griff zu haben, oder sind es hübsche Listen wieviele Episoden einer Serie man schon gesehen hat? (Sorry, ich frag mich jedes Mal, worfür man bitte so eine Übersicht in seinem Bullet Journal braucht?) Der zweite Aspekt ist dass, was man geplant hat, dannauch wirklich umzusetzen. Ich will euch dieses Jahr auf meinen Planungsprozess sehr intensiv mitnehmen. Vielleicht hilft es euch, falls dieser Punkt ein Thema für euch ist.

Uff, ich finde mich in einigen Aspekten wieder. Herr Richter, ich bekenn mich schuldig und plädiere als Strafe für einen neuen Planner 2018. 😉

Was ist mit euch? In welche der obigen 5 Fallen seid ihr schon getappt? Oder, wenn ihr Planner-Jungfrauen oder Jungmänner seid, welcher der obigen Fällen wären eine Gefahr?

Ich habe aber festgestellt, dass ich noch ein paar andere Sünden in der Vergangenheit begangen habt, die ich gerne mit euch teilen möchte.

 

Meine drei Sünden in der Vergangenheit

1. Zu viel auf einmal

Ich weiß, dass ich am Anfang meiner Euphorie so viele Listen wie möglich in mein Bullet Journal gepackt habe. Ich war so begeistert und hatte so viel Spaß daran. Funktional war das aber nicht. All diese Listen ständig zu pflegen. Und ganz viele dieser Listen existierten, damit ich eine weitere Liste in meinem Bullet Journal hatte.

Genau erging es mir mit meinen Habbit Trackern. Ich glaube, dass das ein super Tool ist, aber es funktioniert nicht für mich. Ich schaue primär auf meinen Wochenplan. Also muss sich dort alles wiederfinden. Der Tracker wird am Anfang des Monats geführt und verwahrlost mit Fortschreiten der Wochen.

2. Zu viele künstliche Strukturen

Und was ebenfalls überhaupt nicht funktioniert hat: Ich hab in meinem ersten Bullet Journal mit unterschiedlichen Bereichen für unterschiedliche Themen gearbeitet. D.h. die Seiten waren entsprechend abgezählt. Das hat letztendlich überhaupt nicht funktioniert. Es nimmt die Schlichtheit und Richtigkeit, dass sich so ein Notizbuch entsprechend verändert und aufbaut, entsprechend der Themen mit denen man sich beschäftigt. Fairer Weise muss man dazu sagen, dass auch nicht der traditionellen Aufbaustruktur eines Bullet Journals entspricht

3. Hauptsache hübsch

Und mein größtes Problem: ich war sehr mit den hübschen Designs beschäftigt, und jeder falsche Strich war unglaublich frustrierend und führte zu einem Plannerausfall. Total bescheurt.

Versteht mich nicht falsch. Ich finde diese super schönen, stylischen Bullet Journals zum Verlieben schön (siehe meine Planner Inspirationsquellen). Ich hab nur das Gefühl, dass dies für micht aktuell nicht so gut funktioniert. Mein Perfektionismus steht mir im Weg. Ich führe keinen Planner damit er schön aussschaut. Ich führe einen Planner, damit ich mich strukturie und mein alltägliches Chaos im Griff habe und meine Ziele erreiche.

Andererseits muss er immer noch ein bißchen schön sein. Ahhh, es ist einfach mein persönliches Dilemma. Aber ich muss das dieses Jahr etwas besser in den Griff bekommen.

Also steht dieses Jahr alles unter dem Motto weniger ist mehr!

Das richtige Plannersystem

So nun habt hoffentlich Ihr und ich eine recht gute Vorstellung davon, was ein Planner 2018 alles können sollte. Stellt sich nun die Frage, welches Plannersystem und welche Größe das richtige ist, um meinen Bedürfnissen gerecht zu werden?

Vielleicht erinnert Ihr euch, dass ich diesen Vergleich schon einmal gemacht habe. Hier findet Ihr meinen alten Beitrag dazu.

Mit den vielen Erfahrungen, die ich seitdem gesammelt habe. Hat sich auch mein Blick auf die unterschiedlichen Planer weiterentwickelt. Diese meine Erfahrung möchte ich hier im Folgenden mit euch teilen.

 Bullet JournalArcOrganiserTravellers Journal
BildBullet JournalHappy PlannerFilofax
Berühmtester VertreterLeuchtturm Bullet JournalHappy PlannerFilofaxMidori
Meine ErfahrungIch verwende seit bald zwei Jahren das Bullet Journal im Job und liebe es. Meines Erachtens ist gerade das Zusammenspiel aus Kalendar und Notizen perfekt für den JobUm das beste aus zwei Welten zu nutzen, verwende ich einen Happy Planner Bullet Journal Hybriden. Mittlerweile habe ich mich mit dem Organiser angefreundet, da ich auch hier meine eigenen Seiten verwendeMein persönlicher Favorit für Notizen und zur Dokumentation meiner Urlaubserlebnisse
LinksHier gehts zur offiziellen Bullet Journal HompepageHier gehts zur Website von Mambi dem Hersteller des Happy PlannerHier gehts direkt zum Filofax-ShopHier gehts direkt zur Travellers Company
Form der BindungBuchbindungArcRingmechanikKlemm-Mechanik
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Zum Schluss etwas Gelassenheit

Auch wenn dieser Beitrag der Leitfaden zum perfekten Planner heißt, wird es nicht den perfekten Planner geben. Es gibt ihn für diesen einen Moment. Aber das Leben entwickelt sich weiter. Unsere Bedürfnisse verändern sich. Jetzt gerade habe ich einen sehr starken Drang nach Minimalismus. Das wird sich wieder ändern. Und das ist nicht schlimm. Das ist ja das tolle am Bullet Journal Ansatz bzw. einem Hybriden. Ihr könnt diesen immer wieder anders gestalten und umändern, je nach Bedarf.

Wichtig ist nur euch selbst mal kritisch zu hinterfragen, ob ihr gerade aus den richtigen Gründen alles anpasst, oder ob es doch ein Anfall von „Shiny Object Syndrom“ ist. 🙂

Und nun? Mein Planner 2018

Ich   habe mir viele Gedanken gemacht. Mein Schreibtisch ist voller Überlegungen, Skizzen usw. Nun mache ich mich an das Vergnügen und setze meinen Planner 2018 auf.

Ich habe mich auch dieses Jahr dafür entschieden wieder einen separaten Planner für mein Job nämlich ein Bullet Journal zu führen. Warum ich finde, dass ein Bullet Journal perfekt für den Job und die Uni ist? Das und mein Job Bullet Journal für 2018 habe ich euch hier beschrieben.

Daneben plane ich ein Planner-Masterbuch, welches als mein Kompass für mein Jahr 2018 dient. Ich habe nämlich beschlossen 2018 wird mein Jahr. Und wie mir mein Bullet Journal Happy Planner Hybrid dabei helfen wird, findet ihr hier.

Und wie steht es mit euch? Habt ihr schon eueren perfekten Planner 2018 gefunden? Und wenn ja wie sieht der aus? Und habt ihr noch eine Idee, welche Überlegungen einem noch auf der Suche nach dem perfekten Planner zu helfen.

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